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Deutsche Hockey-Damen lieben Mülders' freches Spiel

19.06.2013, 12:49 Uhr | dpa

Deutsche Hockey-Damen lieben Mülders' freches Spiel. Unter Bundestrainer Jamilon Mülders sind die deutschen Hockeydamen in Pflichtspielen noch ungeschlagen.

Unter Bundestrainer Jamilon Mülders sind die deutschen Hockeydamen in Pflichtspielen noch ungeschlagen. (Quelle: dpa)

Rotterdam (dpa) - Nach dem Halbfinaleinzug der World League klatschte Bundestrainer Jamilon Mülders noch auf dem Hockeyplatz jede seiner Spielerinnen einzeln ab. Seit seiner Amtsübernahme im Herbst vergangenen Jahres hat die Nationalmannschaft kein Pflichtspiel mehr verloren.

Und so ist das Team des 37-Jährigen auch nach dem 2:0 gegen Chile am Dienstag beim Drittrundenturnier der Weltliga in Rotterdam ungeschlagen in die Runde der besten vier Teams vorgerückt.

"Das deutsche Damenhockey hat Qualität", stellt Mülders zufrieden fest. Was nach dem enttäuschenden siebten Platz bei den Olympischen Spielen in London noch wie eine Herkules-Aufgabe aussah, hat der Wahl-Berliner soweit mit Bravour gemeistert: die Rückkehr an die Weltspitze.

Mit mutigen und selbstbewussten Aktionen überrascht sein Team bislang beim Acht-Nationen-Turnier in Rotterdam. Das Ticket für das Endturnier der World League in Argentinien hat die Auswahl des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) bereits in der Tasche, zur vorzeitigen Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2014 in Den Haag fehlt nur noch ein Sieg. Und der soll am besten schon an diesem Donnerstag gegen Südkorea eingefahren werden. "Die Mannschaft hat ein Gefühl für den Wechsel zwischen An- und Entspannung", lobt Mülders und gab seinen Damen für den Mittwochvormittag frei.

Die Ansprachen des ehemaligen Junioren-Bundestrainers kommen bei seinem Team an. "Wir arbeiten absolut professionell, jede weiß, was sie zu tun hat. Es ist einfach cool, hier zu sein", sagt Barbara Vogel vom Berliner HC, die unter Mülders die neue Nummer eins im deutschen Tor wurde.

Der 41-malige Nationalspieler und Weltmeister des Jahres 2002 hat bereits mehrere überraschende Personalentscheidungen getroffen. So holte er die unter seinem Vorgänger Michael Behrmann aussortierte Athen-Olympiasiegerin Tina Bachmann zurück und berief Hallenhockey-Nationalspielerin Lena Jacobi in den Feld-Kader.

"Er ist ein akribischen Arbeiter, der uns mit seinem Staff super auf die Gegner einstellt", charakterisiert die 27-jährige Jacobi vom Berliner HC ihren Coach. Lena Andersch, Jacobis Zimmerpartnerin und die dritte BHC-Spielerin im Kader, meint: "Wir sind ein Team, das gern lernt."

Dem kann Mülders, der mittlerweile seit 14 Jahren in Berlin lebt und bereits die BHC-Damen als Co-Trainer betreut hat, nur zustimmen: "Die Mädels sind unglaublich wissbegierig und haben eine sehr hohe Sozialkompetenz."

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