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Hauke und Vogel führen Hockey-Damen zum Turniersieg

23.06.2013, 11:58 Uhr | dpa

Hauke und Vogel führen Hockey-Damen zum Turniersieg. Die deutschen Hockey-Damen feiern den Turniersieg in Rotterdam.

Die deutschen Hockey-Damen feiern den Turniersieg in Rotterdam. (Quelle: dpa)

Rotterdam (dpa) – Nach ihrem Siegtreffer zum 4:3 im Penaltyschießen sank Franzisca Hauke kurz auf die Knie und riss die Arme nach oben, ehe sie wieder aufstand und in der Traube ihrer heranstürmenden, jubelnden Teamkolleginnen verschwand.

Die deutschen Hockey-Damen hatten soeben den Olympiasieger und Europameister Niederlande im Finale der dritten Runde der World League in Rotterdam besiegt und damit das Turnier gewonnen. "Das ist wirklich unglaublich", sagte Hauke völlig begeistert. Seit dem 2:0 im EM-Finale 2007 hatte die Auswahl des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) kein Pflichtspiel mehr gegen den Weltranglistenersten für sich entscheiden können.

Nachdem Hauke mit ihrem Team eine Ehrenrunde durchs Stadion gedreht und die Siegermedaille auf dem Podium entgegengenommen hatte, wurde spontan in der Kabine weitergefeiert. "Wir haben mit Aperol Spritz angestoßen, so wie sich das für Damen gehört", verriet die 23-Jährige, deren älterer Bruder Tobias mit dem Herren-Team bei den Olympischen Spielen 2008 und 2012 jeweils die Goldmedaille gewann. Bei der improvisierten Kabinenparty ist es nicht geblieben, schließlich feierte Torfrau Barbara Vogel am (heutigen) Sonntag ihren 33. Geburtstag. Mit ihren Paraden hatte die Keeperin vom Berliner HC maßgeblich zum Erfolg des Olympia-Siebten beigetragen.

Lediglich Kim Lammers (25. Minute) war es trotz großer Überlegenheit des Gastgebers gelungen, Vogel zu überwinden. "Wir wussten, dass wir weiterhin dagegen halten müssen", erklärte die neue Nummer eins. In der Schlussphase warf Deutschland alles nach vorne und wurde mit einer Strafecke belohnt. Diese schlenzte Janne Müller-Wieland (69.) eiskalt in den Winkel und erzwang mit ihrem späten 1:1-Ausgleich das Entscheidungsschießen. Dort trafen Maike Stöckel, Julia Müller, Marie Mävers und Hauke für Deutschland, während Vogel gegen zwei Niederländerinnen parierte.

Damit bleibt das nach dem enttäuschenden Abschneiden bei den Olympischen Spielen in London grund-erneuerte deutsche Team unter seinem neuen Bundestrainer Jamilon Mülders in Pflichtspielen ungeschlagen. "Der Erfolg kommt nicht zu früh. Dafür gibt es keinen idealen Zeitpunkt", sagte Mülders. "Ich weiß, dass die Mannschaft daraus ganz viel ziehen wird auf dem Weg zur WM." Für die WM 2014 in Den Haag hatte sich sein Team bereits durch die Finalteilnahme qualifiziert. Zunächst stehen jedoch im August die EM in Belgien und das Endturnier der World League im November in Argentinien an.

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