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Formel 1: Niki Lauda erfreut über Mercedes-Urteil - Red Bull sauer

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Lauda: "Wir sitzen alle im selben Boot"

24.06.2013, 11:12 Uhr | t-online.de

Formel 1: Niki Lauda erfreut über Mercedes-Urteil - Red Bull sauer. Niki Lauda hofft auf Zusammenhalt innerhalb der großen Formel-1-Familie. (Quelle: imago/HochZwei)

Niki Lauda hofft auf Zusammenhalt innerhalb der großen Formel-1-Familie. (Quelle: imago/HochZwei)

Mercedes GP ist in der Reifen-Affäre noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen. Der Formel-1-Rennstall wurde nach dem umstrittenen Geheimtest mit Pirelli lediglich öffentlich verwarnt und vom Young-Driver-Test ausgeschlossen. Niki Lauda zeigte sich erfreut über das Urteil. "Ich akzeptiere es als fair und ausgeglichen", sagte der Aufsichtsratschef der "Welt am Sonntag".

Lauda hofft nun auf eine Versöhnung der beteiligten Teams. "Damit existiert jetzt eine tragfähige Grundlage, die wieder Harmonie und Ruhe in die Formel 1 bringt", sagte er: "Das ist und war für mich in der Angelegenheit übrigens das Wichtigste."

"Hätten jedes andere Urteil akzeptiert"

Man müsse sich damit abfinden, dass es immer Leute gibt, die sofort auf die Barrikaden gehen, wenn es nicht so läuft, wie sie es sich wünschen. Für Lauda ist "die Erkenntnis, dass wir alle im selben Boot sitzen", elementar. "Wir müssen versuchen müssen, miteinander zu reden", sagte er.

Laute betonte, dass er und Mercedes auch jedes andere Urteil akzeptiert hätten. "Mercedes wäre bei einem härteren Urteil aber sicher nicht in die Berufung gegangen", sagte der Ex-Weltmeister und fügte an: "Mir war schon vor Beginn des Tribunals klar, dass es mir um die Harmonie und den gegenseitigen Respekt aller Teams untereinander geht und auch weiterhin gehen muss. Dass es in einem Sport, in dem Technik eine sehr große Rolle spielt, immer Missverständnisse und Interpretationsspielräume geben wird, ist völlig normal."

Red Bull versteht die Welt nicht mehr

Von Harmonie will man bei Konkurrent Red Bull momentan allerdings nichts wissen. "Das Urteil ist eine Frechheit, wir hatten mit einer härteren Strafe gerechnet", sagte Red-Bull-Motorsport-Chef Helmut Marko gegenüber der "Sport Bild".

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