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Zwei Siege für deutsche Ruderer - Hacker Vierter

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Zwei Siege für deutsche Ruderer - Hacker Vierter

23.06.2013, 15:28 Uhr | dpa

Zwei Siege für deutsche Ruderer - Hacker Vierter. Marcel Hacker kam in Eton nicht über den vierten Platz hinaus.

Marcel Hacker kam in Eton nicht über den vierten Platz hinaus. (Quelle: dpa)

Eton (dpa) - Die deutschen Ruderer kommen langsam aber sicher in WM-Form. Gut zwei Monate vor den Titelkämpfen in Südkorea schlug sich die DRV-Rumpfflotte bei der Weltcup-Regatta von Eton achtbar.

Auf der Olympiastrecke von 2012 gelangen zwei Siege durch den Frauen-Doppelvierer und den leichten Frauen-Doppelzweier. Zwei zweite Plätze und ein dritter Rang rundeten bei nur neun für die olympischen Klassen gemeldeten Booten das Ergebnis ab. Neben dem Deutschland-Achter hatten vier weitere Teams auf einen Start verzichtet. "Ich bin zufrieden, aber wir werden nicht übermütig", kommentierte DRV-Cheftrainer Marcus Schwarzrock.

Keinen Podiumsplatz gab es dagegen für Marcel Hacker. Der deutsche Skiff-Meister kam im Finale nicht über Rang vier hinaus. Bei starkem Schiebewind kämpfte sich der 36 Jahre alte Routinier auf dem Dorney Lake zwar mit einem starken Finish heran, musste sich aber dem Trio Ondrej Synek (Tschechien), Alan Campbell (Großbritannien) und Georgi Boschilow (Bulgarien) geschlagen geben.

"Ich bin ein bisschen enttäuscht, weil ich auf eine Medaille gehofft hatte", klagte Hacker mit Verweis auf die schwierigen Bedingungen: Schwarzrock kritisierte die Strategie des Magdeburgers: "Das musste nicht sein. Ich dachte, Marcel wäre in der Lage, sich das Rennen besser einzuteilen."

Gleichwohl überwog beim Chefcoach die Zufriedenheit. Freude bereiteten ihm Lena Müller und Anja Noske. Das Duo aus Ulm und Saarbrücken verwies im leichten Doppelzweier die Konkurrenz aus Großbritannien auf Rang zwei. Drei Wochen nach dem EM-Sieg von Sevilla stellte auch der Frauen-Doppelvierer seine Klasse unter Beweis. Nach mäßigem Start übernahm die Crew um Schlagfrau Lisa Schmidla (Krefeld) bei der 1000-Meter-Marke die Führung und gab sie bis ins Ziel nicht mehr her.

Dagegen konnte der Männer-Vierer seinen EM-Erfolg nicht bestätigen. Die Olympiasieger kamen gut drei Sekunden hinter Kroatien ins Ziel. "Gegen die Kroaten kann man mal verlieren. Das ist kein Beinbruch", urteilte Schwarzrock.

Aufsteigende Form stellten Eric Knittel (Berlin) und Stephan Krüger (Rostock) im Doppelzweier mit Rang zwei hinter Neuseeland unter Beweis. Kerstin Hartmann (Ulm) und Marlene Sinnig (Krefeld) konnten mit dem dritten Platz im ungesteuerten Zweier gut leben.

Nicht nur die Weltcup-Plätze machten Mut für die WM Ende August in Chungju. Immerhin hatte es an den ersten beiden Regattatagen keinen Ausfall gegeben. Alle neun für die 14 olympischen Klassen gemeldeten Boote standen im Endlauf. Als WM-Generalprobe gilt das Weltcup-Finale in drei Wochen auf dem Rotsee. In Luzern soll die komplette DRV-Flotte an den Start gehen. "Hier sind wir aus dem laufenden Training gestartet. Eine richtige Standortbestimmung wird es aber erst in Luzern geben", sagte Schwarzrock.

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