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Brawn: Testverbot tut Mercedes richtig weh

25.06.2013, 11:35 Uhr | dpa

Formel 1: Testverbot tut Mercedes richtig weh. Das nach der Reifentest-Affäre ausgesprochene, vermeintlich milde, Urteil trifft Mercedes hart., sagt Ross Brawn. (Quelle: imago/Kraeling)

Das nach der Reifentest-Affäre ausgesprochene, vermeintlich milde, Urteil trifft Mercedes hart., sagt Ross Brawn. (Quelle: Kraeling/imago)

Mercedes-Teamchef Ross Brawn hat die Kritik am Urteil des Weltverbands FIA wegen des unerlaubten Reifentests zurückgewiesen. "Die Strafe ist ziemlich heftig", sagte der Brite dem Fachmagazin "Autosport".

Das Internationale Tribunal der FIA hatte Mercedes wegen des dreitägigen Privattests mit Reifenhersteller Pirelli verwarnt und vom Nachwuchsfahrer-Test Mitte Juli ausgeschlossen. Konkurrenten wie Red Bull und Ferrari hatten das Urteil als viel zu milde bezeichnet. "Ich denke, dass wir einen deutlich spürbaren Verlust haben", konterte Brawn.

Testverbot wiegt schwer

Das Teilnahme-Verbot für die Proberunden mit Nachwuchspiloten in Silverstone treffe Mercedes empfindlich. Der Rennstall habe ein umfangreiches technisches Entwicklungsprogramm für die drei Tage geplant. "Wir schauen jetzt intern, wie wir den Verlust dieses Programms aufholen können. Und ich bin nicht sicher, dass wir das schaffen", so Brawn.

Die drei Pirelli-Testtage in Barcelona mit den Stammpiloten Nico Rosberg und Lewis Hamilton seien damit nicht vergleichbar. Dort habe man lediglich Reifen für den italienischen Lieferanten ausprobiert. Es sei daher nicht richtig, dass die Konkurrenz bei ihrer Kritik am Urteil den Wert der Nachwuchstests herunterspiele, meinte Brawn.

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