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Preis von Europa: Deutsche Springreiter ohne Chance

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Preis von Europa: Deutsche Springreiter ohne Chance

26.06.2013, 21:55 Uhr | dpa

Preis von Europa: Deutsche Springreiter ohne Chance. Ben Maher gewann beim CHIO in Aachen den Preis von Europa.

Ben Maher gewann beim CHIO in Aachen den Preis von Europa. (Quelle: dpa)

Aachen (dpa) - Die deutschen Reiter haben den Heimsieg beim ersten wichtigen Springen des CHIO in Aachen deutlich verpasst. Mit dem elften Platz im Preis von Europa war Christian Ahlmann auf Taloubet noch der beste Deutsche.

Sieger wurde der britische Mannschafts-Olympiasieger Ben Maher auf der elf Jahre alten Stute Cella. "Cella ist ein phänomenales Pferd. Sie ist sehr schnell", sagte der 30-jährige Maher. "Der Kurs kam uns heute entgegen."

Im Stechen der mit 76 000 Euro dotierten Prüfung zeigten er und Cella in 44,07 Sekunden den schnellsten fehlerfreien Ritt. Sie verwiesen vor 20 000 Zuschauern den ebenso fehlerfreien Niederländer Zweiter in dem Springen hinter Mahers Landsmann Nick Skelton war. Insgesamt hatten 19 Starter das Stechen erreicht, darunter auch fünf Deutsche. Doch niemand von ihnen blieb ohne Abwurf. Auch nicht der Weltranglistenerste Ahlmann, der mit Taloubet im Vorjahr noch Zweiter in dem Springen hinter Mahers Landsmann Nick Skelton war.

Die deutschen Springreiter, die am Donnerstag den Nationenpreis bestreiten, hatten ihre Top-Pferde im Preis von Europa geschont. In dem Mannschafts-Wettbewerb, dessen Dotierung von 265 000 auf 400 000 Euro aufgestockt wurde, wird Daniel Deußer seine Premiere geben. Der deutsche Meister wird mit Cornet D'Amour erstmals bei dem weltgrößten Turnier in der Aachener Soers im Nationenpreis starten.

"Jetzt kommt eine neue Situation für Daniel. Das ist jetzt ein ganz anderer Druck", sagte Bundestrainer Otto Becker, der Reiter und Pferd aber einiges zutraut. "Das Paar ist für die Zukunft." Außer Deußer hatte er Ahlmann mit Codex One, Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit Chiara und Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) mit Bella Donna benannt.

Für die deutsche Equipe, im Vorjahr Zweite, ist das Springen nicht nur eine wichtige Standortbestimmung für die EM im August in Herning. Es geht für sie auch um wichtige Punkte, um sich doch noch für das Finale der Nationenpreis-Serie zu qualifizieren. Um diese Chance zu wahren, müssen die Gastgeber gewinnen. Der letzte Sieg gelang 2008.

Auch für die deutschen Dressur-Damen wird es am Donnerstag mit dem Grand Prix ernst. Weltcup-Siegerin Helen Langehanenberg (Havixbeck) mit Damon Hill, die fünfmalige Olympiasiegerin Isabell Werth (Rheinberg) mit Don Johnson, Olympia-Starterin Anabel Balkenhol (Rosendahl) mit Dablino und Fabienne Lütkemeier (Paderborn) mit D'Agostino gehen als klare Favoriten in den Nationenpreis.

Am Mittwochabend gewann bereits Kristina Sprehe die erste bedeutende Prüfung im Dressur-Viereck. Die 26-Jährige aus Dinklage entschied den Grand Prix auf Desperados mit 73,723 Prozentpunkten für sich. Die Olympia-Zweite mit der Mannschaft blieb aber ein wenig hinter den Ansprüchen. Dennoch ist sie weiter eine Kandidatin für die EM im August in Herning. Zweite wurde die Österreicherin Victoria Max-Theurer auf Blind Date (72,617) vor dem Niederländer Hans Peter Minderhoud auf Romanov (72,596). Platz vier belegte Ex-Weltmeisterin Nadine Capellmann (Würselen) auf Girasol (71,787).

Sprehes Sieg war erwartet worden. Weil sie bei den deutschen Meisterschaften in Balve ihren Hengst nach einer Verletzung noch schonte, durfte sie nicht für das Team im Nationenpreis in Aachen nominiert werden. Sprehe muss daher als Einzelreiterin mit ihrem Top-Pferd in einer weniger hoch dotierten CHIO-Prüfungsserie starten.

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