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Mark Webber verlässt Formel 1: Red Bull-Teamchef Horner ist sauer

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Horner: "Eine Stunde Vorwarnung ist ein bisschen wenig"

28.06.2013, 16:07 Uhr | dpa

Mark Webber verlässt Formel 1: Red Bull-Teamchef Horner ist sauer. Red-Bull-Teamchef Christian Horner ist wütend auf Mark Webber. (Quelle: imago/Crash Media Group)

Red-Bull-Teamchef Christian Horner ist wütend auf Mark Webber. (Quelle: Crash Media Group/imago)

Die abrupte Abschiedsankündigung von Mark Webber hat für ordentlich Missstimmung im Team von Sebastian Vettel gesorgt. "Eine Stunde Vorwarnung ist ein bisschen wenig", sagte Red-Bull-Teamchef Christian Horner in Silverstone. Vettels australischer Teamkollege Webber habe ihn erst am Morgen telefonisch über seine Entscheidung informiert, verriet Horner. Der 36-Jährige wird nach der Saison die Formel 1 verlassen und ins Sportwagenprogramm von Porsche wechseln. "Die Jungs in der Fabrik waren vermutlich enttäuscht, dass sie das aus dem Internet erfahren haben", sagte Horner.

Dennoch respektiere er Webbers Entschluss. "Es ist positiv, dass er so früh seine Entscheidung getroffen hat und sich aus dem Rennen um das Cockpit für das kommende Jahr genommen hat", sagte Horner. So habe der Rennstall genug Zeit, den richtigen Ersatz zu finden. Als Kandidaten gelten Kimi Räikkönen und die beiden Toro-Rosso-Fahrer Daniel Ricciardo und Jean-Eric Vergne. "Wir wollen einen schnellen Fahrer", sagte Horner.

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Vettel hat ein Wörtchen mitzureden

Die Frage ist allerdings, was Vettel will. Denn der Weltmeister hat ein Mitspracherecht bei der Partnersuche gefordert. Nach jahrelangem Zwist mit seinem unbequemem Stallrivalen Webber hat Vettel keine Lust mehr auf Streitigkeiten. "Ich respektiere alle Fahrer, und ganz sicher respektiere ich Kimi. Ich komme gut mit ihm klar", sagte der WM-Spitzenreiter. Bei der Suche nach seinem neuen Partner würde Vettel aber dennoch gern beteiligt werden. "Es wäre schön, wenn man sich einbringen könnte", sagte er und warnte: "Es darf teamintern keine Unruhe ausbrechen."

Auch Rennstall-Besitzer Dietrich Mateschitz und Teamchef Horner haben Räikkönen schon als Kandidaten genannt. "Kimi wäre sicher eine Option, wenn er verfügbar wäre", sagte Horner kurz vor Webbers Ankündigung.

Räikkonen wohl der Favorit

Räikkönen, der Weltmeister von 2007, ließ in Silverstone wissen, er habe sich noch nicht entschieden. "Es ist keine einfache Entscheidung. Ich habe immer gesagt, dass ich zwei oder drei Optionen habe", sagte Räikkönen. "Ich bin lange genug im Geschäft. Ich weiß, was ich will." So lange er noch keinen Vertrag für die kommende Saison habe, sei auch ein erneuter Ausstieg aus der Formel 1 eine Möglichkeit, fügte der 32-Jährige hinzu.

Der Kampf um das Cockpit im Weltmeister-Team der vergangenen drei Jahre ist damit voll entbrannt. Auch der Australier Ricciardo und der Franzose Vergne vom kleinen Schwesterteam Toro Rosso dürfen sich Hoffnungen machen. Vettel war 2009 selbst von Toro Rosso zu Red Bull gewechselt. Seither pflegte er ein bisweilen hitziges Duell mit Routinier Webber, der zuletzt in Malaysia in einem neuerlichen Eklat gipfelte, als Vettel seinem Kollegen gegen die Teamorder den Sieg klaute.

Webber freut sich auf Porsche

Dies habe jedoch keinen Einfluss mehr auf seinen Entschluss gehabt, beteuerte Webber. "Ich hatte eigene Pläne und halte an ihnen fest", erklärte er. Trotz mehrerer Angebote sei ein Verbleib in der Königsklasse für 2014 "nie in Betracht gekommen". Er freue sich nun auf seine Zeit bei Porsche. "Ich kann es kaum erwarten, einen der schnellsten Sportwagen der Welt zu pilotieren", sagte Webber.

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