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Volleyballer verpassen gegen Serbien nächsten Coup

30.06.2013, 22:46 Uhr | dpa

Volleyballer verpassen gegen Serbien nächsten Coup. Das Team von Bundestrainer Vital Heynen unterlag Serbien mit 2:3.

Das Team von Bundestrainer Vital Heynen unterlag Serbien mit 2:3. (Quelle: dpa)

Belgrad (dpa) - Die Aufholjagd der deutschen Volleyballer in der Weltliga ist vorerst beendet. Die Mannschaft von Bundestrainer Vital Heynen musste sich erst nach einem intensiven Kräftemessen Europameister Serbien mit 2:3 (25:23, 19:25, 22:25, 25:21, 12:15) geschlagen geben.

Damit erlitten Kapitän Jochen Schöps & Co. nach drei Siegen in Serie zwar wieder eine Niederlage, durften aber weiteres Selbstvertrauen sammeln. Am kommenden Wochenende stehen für die Schmetterkünstler des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) in Gruppe B die beiden Heimspiele in Frankfurt am Main gegen Olympiasieger Russland an.

Nach den ersten beiden Erfolgen in der Weltliga am vergangenen Wochenende in Bremen gegen Kuba hatten Heynens Schützlinge den Weltranglisten-Siebten aus Serbien am Samstag noch mit 3:1 (25:20, 25:21, 21:25, 25:21) überrumpelt. "Wenn wir uns so präsentieren, habe ich nicht viel zu sagen. Wir haben beeindruckend gespielt. Es war ein Erfolg der gesamten Mannschaft", resümierte Heynen.

Wie schon am Vortag stachen beim zweiten Kräftemessen mit dem EM-Sieger Außenangreifer Denis Kaliberda und Diagonalangreifer Christian Fromm hervor, die die Abwehr der Gastgeber ordentlich beschäftigten. Die Zuschauer in Belgrad, das wegen Sturmschäden an der Halle in Nis als Austragungsort eingesprungen war, sahen erneut einen offenen Schlagabtausch beider Mannschaften.

Mit einem Kraftakt setzte sich das von Heynen stark verjüngte Team im ersten Abschnitt durch. Danach waren jedoch die Spieler von Trainer Igor Kolakovic am Drücker. Satz zwei und drei gingen unter dem Jubel der heißblütigen Fans an die Gastgeber.

Was in der DVV-Mannschaft steckt, wurde im vierten Durchgang deutlich. Nach wenigen Minuten liefen die Heynen-Schützlinge einem 4:8-Rückstand hinterher, wendeten aber das Blatt und erzwangen den Entscheidungssatz. Dort behielten die glücklichen Serben erst am Ende knapp die Oberhand.

Die Weltliga ist für die deutschen Spieler ein wichtiger Gradmesser mit Blick auf die EM vom 20. bis 29. September in Dänemark und Polen. Die DVV-Männer nehmen an dem hochkarätigen Wettbewerb zum zehnten Mal teil. 2012 veredelten sie den Einzug in die Endrunde mit einem starken fünften Platz.

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