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Mario Gomez: Florenz sagt ab - Bayern will "das beste draus machen"

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Mario Gomez ist dem AC Florenz zu teuer

05.07.2013, 15:48 Uhr | t-online.de, dpa, sid

Mario Gomez: Florenz sagt ab - Bayern will "das beste draus machen". Mario Gomez trifft im DFB-Pokalfinale 2013 für den FC Bayern München. (Quelle: dpa)

Mario Gomez muss seine Tore vorerst weiter für den FC Bayern München schießen. (Quelle: dpa)

Mario Gomez muss vorerst doch beim FC Bayern München bleiben: Der AC Florenz hat Abstand von einem Transfer genommen. Gomez sei dem Serie-A-Klub viel zu teuer. Das kommt überraschend, denn in den Verhandlungen schien bereits alles klar zu sein.

Im Ablösepoker um Mario Gomez erwartet der AC Florenz keine schnelle Einigung. "Um jeden Zweifel auszuräumen: Mario Gomez ist ein Spieler, der uns interessiert, aber im Moment sind mit Bayern München nicht die Voraussetzungen gegeben, um die Verhandlungen abzuschließen", sagte Sportdirektor Daniele Prade, als sein Verein am Donnerstag in Florenz das neue Trikot präsentierte. "Die Situation ist einfach: Er ist stark, aber kostet zu viel Geld. Florenz ist ein solider Club."

Neue Runde im Gomez-Wechsel-Theater?

Der Transfer droht zu platzen - oder ist es nur eine neue Pokerrunde? "Gomez interessiert uns sehr, man kann aber nicht behaupten, dass die Verhandlungen für seinen Erwerb abgeschlossen sind, wie einige Medien berichtet haben", ergänzte Prade. Florenz habe "Alternativen zu Gomez. Wir sind zu anderen Lösungen bereit. Vereinspräsident Andrea Della Valle will, dass wir Spieler verkaufen, bevor wir andere erwerben."

FC Bayern fordert hohe Ablöse für Gomez

Der Triple-Gewinner Bayern München will mindestens 20 Millionen Euro Ablöse für den 27-Jährigen erzielen, der 2009 für 35 Millionen vom VfB Stuttgart gekommen war. Florenz, das sich mit Gomez schon auf einen Vierjahresvertrag geeinigt haben soll, hat dem Vernehmen nach bisher nur 18 Millionen geboten.

"Es gibt ein Financial Fair Play, das der Club bei bestimmten Parametern respektieren will", erklärte Prade. Für den deutschen Nationalspieler will er keine Akteure wegschicken. "Die Ankunft von neuen Spielern in Florenz kann nicht durch den Verkauf von anderen finanziert werden."

Guardiola: "Mario ist mein Spieler"

Der Vertrag des Nationalspielers beim FC Bayern läuft noch bis 2016. Sportvorstand Matthias Sammer hatte bereits am Mittwoch erklärt, dass ein Zeitpunkt des Wechsels derzeit "nicht absehbar ist. Unser Standpunkt ist bekannt." Gomez reiste deshalb auch mit dem deutschen Rekordmeister am Donnerstag ins Trainingslager an den Gardasee.

Für Bayerns neuen Trainer Pep Guardiola ist das "normal, dass er dabei ist. Mario ist Spieler des FC Bayern. Ich habe jetzt eine Woche mit ihm gearbeitet, er ist sehr professionell und verhält sich sehr korrekt", sagte der 42 Jahre alte Spanier am Donnerstag in Riva. Sollte Gomez aber nun doch in München bleiben (müssen)? "Mario ist mein Spieler, ich muss in der Lage sein, das Beste für ihn zu machen", antwortete Guardiola in aller Deutlichkeit.

Spielt Florenz auf Zeit?

Obwohl Gomez-Berater Uli Ferber ("Mario sieht seine Zukunft in Italien") zeitnah eine Entscheidung ankündigte, spielt Florenz nun auf Zeit und will offenbar den FC Bayern in Bezug auf die Ablöse unter Druck setzen. Schon am Mittwoch hatte Vereinsboss Della Valle betont, dass der Verein erst einige Stars verkaufen müsse, um sich Gomez leisten zu können. Als Kandidaten wurden in italienischen Medien der montenegrinische Stürmer Stevan Jovetic und auch der serbische Angreifer Adem Ljajic genannt. An Jovetic ist angeblich Rekordmeister Juventus Turin interessiert. Florenz will 30 Millionen Euro für den 23-Jährigen haben.

Ljajic (21) hat anscheinend das Interesse mehrerer Serie-A-Klubs geweckt, ein konkretes Angebot soll zudem von Atletico Madrid vorliegen. Rund zehn Millionen Euro erhofft sich die Fiorentina vom Ljajic-Transfer. Der Klub aus der Toskana hatte sich am Ende der vergangenen Saison bereits von Ex-Bayern-Star Luca Toni (36/Hellas Verona) getrennt.

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