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Volleyballer wollen Olympiasieger Russland ärgern

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Volleyballer wollen Olympiasieger Russland ärgern

04.07.2013, 16:13 Uhr | dpa

Volleyballer wollen Olympiasieger Russland ärgern. Bundestrainer Vital Heynen will den Coup gegen Russland.

Bundestrainer Vital Heynen will den Coup gegen Russland. (Quelle: dpa)

Frankfurt/Main (dpa) - Keine Angst vor großen Namen: Deutschlands Schmetterkünstler sind heiß auf eine Sensation gegen Olympiasieger Russland. Beim Doppelpack gegen das beste Volleyballteam der Welt in Frankfurt winkt der verjüngten DVV-Auswahl im Erfolgsfall der Einzug in die Weltliga-Endrunde.

"Wir können nach oben gucken, sind jetzt im Rennen um die Finalplätze. Die Russen haben Respekt vor uns", sagte Bundestrainer Vital Heynen.

Die deutsche Mannschaft belegt in der Gruppe B mit elf Punkten derzeit den vierten Platz, hat aber zwei Partien weniger absolviert als die vor ihr platzierten Konkurrenten Italien (17), Russland (16) und Serbien (12). Die zwei besten Teams dürfen zum Finalturnier vom 17. bis 21. Juli in Argentinien. "Wenn wir das mit dieser Mannschaft erreichen, wäre das eine viel größere Überraschung als der fünfte Platz bei Olympia in London", betonte Heynen.

Mit zwei Siegen gegen Kuba und einem Erfolg in Serbien hat die Truppe des belgischen Bundestrainers im bisherigen Verlauf der Gruppenphase, die nächste Woche mit zwei Auswärtsspielen in Iran abgeschlossen wird, überraschend stark aufgetrumpft. "Dass wir so gut dastehen, hätte ich nicht erwartet. Ich bin vollauf zufrieden", lobte Heynen.

Auch Kapitän Jochen Schöps, mit 29 Jahren der Routinier im Team, ist begeistert. "Die Jungs sind alle gut drauf und unsere Ergebnisse besser als erwartet. Wir wollen die bisherigen Leistungen gegen Russland bestätigen und zeigen, was wir können", sagte der in Polen bei Asseco Resovia Rzeszów beschäftigte Zwei-Meter-Hüne.

Die Russen kommen zwar nur mit drei Olympiasiegern an den Main, sind aber dennoch klarer Favorit. Allerdings steht der Weltliga-Gewinner von 2011 auch unter Druck. "Sie müssen uns schlagen, um ins Finale zu kommen", sagte Heynen. "Es wird schwer, denn Deutschland ist sehr, sehr gut", meinte Russlands Kapitän Sergej Makarow.

Solche Töne vernimmt Heynen gerne, bestätigen sie doch die Entwicklung seiner jungen Mannschaft. "Eigentlich haben wir unser Ziel in der Weltliga doch schon erreicht. Ich kann eigentlich gar nicht erklären, was da passiert ist", meinte der Coach. Denn nach dem gelungenen Olympia-Auftritt haben sich viele Leistungsträger in diesem Sommer eine Auszeit von der Nationalmannschaft gegönnt.

Die Erwartungen waren daher gering. Umso glücklicher ist Heynen, dass die Jungen ihre Chance bisher bravourös genutzt haben. Dies soll nun auch gegen das weltbeste Team gelingen. Heynen hofft dabei auf zahlreiche Unterstützung von den Rängen. "Dann können wir ein richtiges Wunder schaffen."

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