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Nico Rosberg und Lewis Hamilton mit Mercedes auf Überholkurs

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Mercedes: vom Mitläufer zum Favoriten

06.07.2013, 11:41 Uhr | dpa, sid, t-online.de

Nico Rosberg und Lewis Hamilton mit Mercedes auf Überholkurs. Die Silberpfeile sind immer häufiger ganz vorne im Feld zu sehen. (Quelle: xpb)

Die Silberpfeile sind immer häufiger ganz vorne im Feld zu sehen. (Quelle: xpb)

Das Reifenchaos von Silverstone ist derzeit das alles beherrschende Thema in der Formel 1. Der Aufstieg des Mercedes-Teams geht darin ein wenig unter. Der Rennstall um Nico Rosberg und Lewis Hamilton hat sich vom Mitläufer zum Favoriten gewandelt. Rosberg feierte zwei Siege in den letzten drei Rennen, fünf Mal in acht Saisonrennen stand ein Mercedes auf der Pole-Position.

"Wir erleben einen silbernen Lauf", sagte Motorsportchef Toto Wolff, "wir sind viel besser, als wir es vor der Saison erwarten konnten. Zumal das erfolglose zweite Halbjahr der letzten Saison ein ziemliches Trauma hinterlassen hat." Sportlich steht Mercedes so gut da wie nie seit der Rückkehr als Werksteam 2010. Beim Großen Preis von Deutschland soll der nächste Coup her.

Rosberg will Vettel ärgern

Auf dem Nürburgring gehört Silber zu den Topfavoriten. Auch die Konkurrenz rechnet erneut mit Mercedes. "Sie sind sehr stark", sagte Ferrari-Pilot Fernando Alonso. "Ich habe keine Zweifel, dass sie, Nico und auch Lewis bis zum Ende der Saison harte Konkurrenten sein werden."

Auf der Pressekonferenz zum Deutschland-Grand-Prix saßen Sebastian Vettel und Rosberg auf Augenhöhe in Reihe eins. "Es ist ein ganz neues Gefühl für mich, mit so einem Hammerauto zum Rennwochenende zu kommen", sagte Rosberg, zierte sich aber (noch), die erstarkten Silberpfeile als ernsthaften WM-Kandidaten zu bezeichnen. "Ich sehe mich zwar nicht als direkten Favoriten, habe aber ein tolles Auto, mit dem ich ganz vorne mitfahren kann. Kurzfristig möchte ich Sebastian und Red Bull Rennen für Rennen ärgern und vor ihm sein. Das ist eine sehr schöne Zeit gerade in meiner Karriere."

Atmosphäre zwischen Red Bull und Mercedes ist vergiftet

Auch Teamkollege Hamilton lobte die Entwicklung seines Rennstalls und blickt optimistisch in die Zukunft. "Ich glaube, dieses Team hat das Potenzial, die Weltmeisterschaft zu gewinnen. Ob das in diesem oder im nächsten Jahr passiert, werden wir sehen", sagte der Brite zu "motorsport-total.de.

Doch abseits der Strecke gärt es nach wie vor kräftig, Potenzial für weitere Konflikte mit der Konkurrenz gibt es zuhauf. Denn zwischenmenschlich haben die verbotenen Pirelli-Tests im Mai und die vielen Nebengeräusche Narben hinterlassen. Besonders Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko und Wolff gerieten anscheinend einmal zu oft aneinander. "Das Tischtuch ist zerschnitten. Es wird keine Gespräche mehr geben", sagte Marko der "Sport-Bild".

Horner: "wie viele Rennen haben sie vor dem Test gewonnen?"

Wolff, der das Red-Bull-Team als "Brausehersteller" bezeichnet hatte, wolle sich stets profilieren und sei dabei zu weit gegangen. Zudem sind die Fahrten mit Pirelli wohl auch nach der Verwarnung für Mercedes und dem Ausschluss aus dem Young Driver Test noch nicht abgehakt.

Dass die Silberpfeile tatsächlich keinen Vorteil daraus gezogen haben, stellt man etwa bei Red Bull weiterhin in Frage. "Das müssen andere beurteilen", sagte Teamchef Christian Horner, "ich frage nur: Wie viele Rennen 2013 haben sie vor dem Test gewonnen?" Deutlicher wird Kimi Räikkönens Lotus-Teamchef Eric Boullier. "Mercedes hat nach dem Test zwei von drei Rennen gewonnen, das ist eine Tatsache. Der Schluss daraus ist einfach", sagt der Franzose.

Neue Reifen könnten Kräfteverhältnis verschieben

In der Eifel wird es neue Hinterreifen geben. Dabei wird ein Stahlband durch Kohlefaser ersetzt. Rosberg geht davon aus, dass die neuen Pneus auch einen Einfluss auf den WM-Kampf haben können. "Es ist sehr wahrscheinlich, dass sie Auswirkung auf die Leistung in der Qualifikation und im Rennen haben werden", sagte der Mercedes-Pilot. Beim Großen Preis von Ungarn Ende des Monats liefert Ausrüster Pirelli dann völlig neue Reifen.

Rosberg hat in der Fahrerwertung trotz seiner Aufholjagd immer noch 50 Punkte Rückstand auf den WM-Führenden Vettel. Der Silberpfeil-Pilot hofft, in Deutschland wieder näher an den Weltmeister heranzukommen. "Es ist ein ganz besonderes Rennen hier am Nürburgring. Meine Familie, Freunde und hoffentlich viele Fans werden mich unterstützen, sodass ich hoffentlich ein gutes Resultat erreichen kann."

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