Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport >

Beachvolleyball-WM 2013: Zwei deutsche Frauen-Teams im Viertelfinale

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Beach-WM: Zwei deutsche Frauen-Teams im Viertelfinale

06.07.2013, 07:46 Uhr | dpa

Beachvolleyball-WM 2013: Zwei deutsche Frauen-Teams im Viertelfinale. Laura Ludwig (r) und Kira Walkenhorst spielen eine starke WM.

Laura Ludwig (r) und Kira Walkenhorst spielen eine starke WM. (Quelle: dpa)

Stare Jablonki (dpa) - Das gab es bei einer Beachvolleyball-WM zuvor erst einmal: Zwei deutsche Frauen-Teams haben in Polen die Achtelfinal-Hürde übersprungen und sind weiter im Medaillen-Rennen.

Laura Ludwig und Kira Walkenhorst schlugen nach dem Sensationscoup gegen Brasilien nun im Viertelfinale die Russinnen Jewgenija Ukulowa und Ekaterina Chomjakowa mit 2:0 (21:19, 21:16).

Die Stuttgarterinnen Karla Borger und Britta Büthe fertigten in Stare Jablonki Natalia Dubovocova und Dominika Nestarcova (Slowakei) deutlich mit 2:0 (21:17, 21:12) ab und stehen ebenfalls im Viertelfinale. Immerhin hatten ihre Gegnerinnen in der Runde zuvor ebenfalls überraschend ein brasilianisches Team ausgeschaltet. Die Viertelfinals stehen noch am Freitagabend auf dem Programm.

"Echt krass", meinte die zweimalige Europameisterin Laura Ludwig. Mit ihrer neuen Partnerin lieferte sie bei bestem Beachwetter gegen Russland ein fast perfektes Match ab. "Nach so einem geilen Spiel wie gegen Brasilien ist es immer schwierig, die Spannung wiederzufinden. Das ist uns gelungen", betonte Ludwig.

Die 27-jährige Hamburgerin hatte sich nach dem fünften Platz bei Olympia 2012 und dem Karriereende ihrer langjährigen Partnerin Sara Goller nur einen Monat Auszeit gegönnt "und dann wieder richtig hart gearbeitet". Jetzt zahle sich die viele Arbeit der letzten Monate aus, "wir werden immer konstanter und haben unser Spiel jetzt schon erstaunlich gut im Griff".

Karla Borger glänzte mit viel Übersicht und starken Aufgaben. "Karla hat die Slowakinnen so im Griff gehabt, dass sie keine Chance hatten", sagte ihre Partnerin Britta Büthe. Die 24 Jahre alte Borger sieht noch Luft nach oben: "Ich finde, dass wir gar nicht so überragend gespielt haben, wir haben einfach unser Ding gemacht."

Zwei deutsche Frauen-Teams im WM-Viertelfinale hatte es nur 2007 in Gstaad gegeben. Helke Claasen, die jetzt zum Trainerstab von Ludwig/Walkenhorst gehört, und Antje Röder scheiterten damals im Kampf um das Halbfinale am US-Superduo Walsh/May-Treanor. Stephanie Pohl und Okka Rau mussten sich den brasilianischen Stars Larissa/Juliana geschlagen gegen. Sechs Jahre später wollen es Ludwig/Walkenhorst gegen die Chinesinnen Xue/Zhang und Borger/Blüthe gegen die US-Amerikanerinnen Fendrick/Hochevar besser machen.

Die Berliner Jonathan Erdmann und Kay Matysik sind als erstes deutsches Männerteam ins Achtelfinale eingezogen. Die deutschen Meister bezwangen im polnischen Stare Jablonki in der ersten K.o.-Runde die Österreicher Alexander Huber und Robin Seidl mit 2:0 (24:22, 21:17), konnten aber nicht überzeugen. "Leider haben wir zu viele Eigenfehler produziert, zum Glück haben die Ösis mitgemacht", erklärte der 33 Jahre alte Matysik.

Am Samstag treffen Matysik und sein acht Jahre jüngerer Partner im Kampf um den Viertelfinal-Einzug auf dem Centre Court, wo 9000 Zuschauer Platz finden und erwartet werden, auf die Gastgeber Michal Kadziola und Jakub Szalankiewicz. "Zweimal waren wir schon WM-Neunter, jetzt soll es besser werden", sagte Erdmann. Eine Prämie von 11 000 Dollar (8500 Euro) hat das Nationalteam schon sicher.

"Ich denke, dass Polen mehr unter Druck steht. Wir müssen unsere Eigenfehler abstellen, da hatten wir gegen Österreich mehr als in den drei Gruppenspielen zusammen", betonte Matysik: "Aber da mache ich mir keine Sorgen."

Auch die Hamburger Markus Böckermann und Mischa Urbatzka schafften den Sprung ins Achtelfinale. Das für den FC St. Pauli startende Duo gewann in der ersten K.o.-Runde nach einem Volleyball-Krimi mit 2:0 (29:27, 35:33) gegen die Kasachen Sidorenko/Dyachenko. Böckermann/Urbatzka wehrten schon im ersten Satz sechs Satzbälle ab. Und auch im zweiten Durchgang entschieden die Nerven.

"Erst, wenn es so knapp ist, wird es interessant. Diese Spielstände liegen uns", kommentierte der 27-jährige Böckermann den Ausgang. "Wir haben uns in den engen Phasen immer gegenseitig geholfen. Das war eine sensationelle Teamleistung", ergänzte Urbatzka. Nun warten in der Runde der letzten 16 Teams die brasilianischen Titelverteidiger Emanuel/Alison.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Wahnsinn 
Cleverer Hund überwindet Gartenzaun mit Trick

Kaum zu glauben, wie der Hund es schafft zu seinen Freunden zu gelangen. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Auf flachen Sohlen - Schuhe für die kühle Jahreszeit

Angesagte Stiefel, trendige Schnürer, klassische Stiefeletten u.v.m. jetzt entdecken bei BAUR.

Shopping
Mit dem Multitalent wird jedes Kochen zum Erlebnis

Krups Multifunktions-Küchenmaschine HP5031: Ihr Partner für kreative Kochideen! bei OTTO.de

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal