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Sebastian Vettel beendet am Nürburgring schwarze Serien in Formel 1

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Vettel beendet mehrere schwarze Serien

08.07.2013, 10:19 Uhr | t-online.de, dpa, sid

Sebastian Vettel beendet am Nürburgring schwarze Serien in Formel 1. Sebastian Vettel gewinnt endlich in der Heimat. (Quelle: Reuters)

Sebastian Vettel gewinnt endlich in der Heimat. (Quelle: Reuters)

Vater Norbert rieb sich vor Rührung die Augen, Sohn Sebastian Vettel ballte bei der deutschen Nationalhymne erleichtert die Fäuste. Der dreimalige Weltmeister hat mit einer nervenstarken und fehlerfreien Leistung im Eifel-Krimi der Formel 1 seinen Heimfluch bezwungen. "Endlich hat es geklappt. Ich bin überglücklich. Das ist unglaublich", sagte Vettel und feierte mit Champagner für seinen 30. Karriere-Erfolg in der Hand und einem breiten Grinsen im Gesicht. "Ich bin unglaublich stolz", betonte Vettel.

Vier Tage nach seinem 26. Geburtstag verwies er im Red Bull auf dem legendären Nürburgring mit hauchdünnem Vorsprung Kumpel Kimi Räikkönen auf den zweiten Platz. Der Weltmeister blieb dabei fehlerlos und beendete mehrere schwarze Serien.

Horner: "Es ist unglaublich, Sebastian vor seinem Publikum siegen zu sehen"

Erstmals in seiner Karriere gewann er ein Rennen in seinem Geburtsmonat Juli, erstmals seit rund 22 Monaten gewann er in Europa wieder ein Rennen. Und sein Erfolg war der erste deutsche Heimsieg seit Michael Schumachers beiden Siegen 2006 in Hockenheim und auf dem Nürburgring. "Vettel ist so cool geblieben, er hat alles richtig gemacht, es war großartig", sagte Red-Bull-Teamchef Christian Horner. "Es ist unglaublich, Sebastian vor seinem Publikum siegen zu sehen. Es gibt dieselben Punkte, aber manche Rennen sind für Fahrer etwas Besonderes."

In der WM-Wertung baute sein Star-Fahrer den Vorsprung auf Fernando Alonso auf 34 Punkte aus, Räikkönen liegt 41 Zähler hinter dem Heppenheimer.

Zuschauer tragen den Weltmeister ins Ziel

Bereits vor dem Rennen hatte der Weltmeister ein gutes Gefühl. "Es ist ziemlich warm, das ist gut", sagte er und zog noch vor der ersten Kurve an Lewis Hamilton, der von der Pole Position gestartet war, vorbei. Vettel führte das Rennen lange an, nur nach seinen Boxenstopps fuhr er ein paar Runden nicht an der Spitze. "Ich habe gemerkt, wie die Zuschauer mich tragen", sagte er. Die beiden Lotus-Boliden machten zwar noch mächtig Druck auf Vettel, zum Überholen reichte es jedoch nicht. So jubelte Vettel bei der Zieldurchfahrt via Boxenfunk: "Yes, yes, yes, we can."

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