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WM-Medaillen erhöhen Beach-Konkurrenz

08.07.2013, 13:53 Uhr | dpa

WM-Medaillen erhöhen Beach-Konkurrenz. Julius Brink muss trotz Olympiasieg in die Qualifikation.

Julius Brink muss trotz Olympiasieg in die Qualifikation. (Quelle: dpa)

Stare Jablonki (dpa) - Nach nur zwei Stunden Schlaf lag Kay Matysik zurück in Berlin wieder auf der Massagebank. Unmittelbar nach der Siegerehrung bei der Beach-Weltmeisterschaft hatte sich der WM-Dritte mit seinem Partner Jonathan Erdmann auf den Weg zurück in die Heimat gemacht.

"Die nächtliche Feier wurde ins Auto verlegt", berichtete der 33-Jährige. "Bei guter Musik von Paul und Fritz Kalkbrenner haben wir die letzte Woche Revue passieren lassen und konnten unser Grinsen nicht abstellen." Jetzt reist das Bronze-Duo "mit immer noch großen Glücksgefühlen" zum nächsten Welttour-Turnier nach Gstaad in die Schweiz.

Schon der Blick auf die Medaillen-Statistik bekräftigt noch einmal den Coup der deutschen Beachvolleyballer bei der WM in Polen. Nur 13 der bei den neun WM-Turnieren vergebenen 54 Medaillen gingen nach Europa. Die überraschenden Vizeweltmeisterinnen Karla Borger und Britta Büthe sowie die Bronzemedaillen-Gewinner Erdmann/Matysik haben mit dafür gesorgt, dass die lange übermächtig erscheinenden Beach-Gegner aus Brasilien und den USA mehr gefordert werden denn je.

Die wachsende Konkurrenz bekommen nicht nur die viele Jahre dominierenden Stars wie Alison, Emanuel, Ricardo (alle Brasilien) oder Philip Dalhausser (USA) zu spüren, sondern auch Deutschlands Ausnahmespieler Julius Brink. Der Leverkusener, Weltmeister von 2009 sowie zweimal WM-Dritter konnte zum diesjährige Championat wegen einer Muskelverletzung im Oberschenkel nicht antreten. "Die Entscheidung, die WM abzusagen, war schwer, aber richtig. Die Gefahr noch länger auszufallen, war noch größer", sagte Brink am Montag.

Sebastian Fuchs, der nach Brinks Olympiasieg vor einem Jahr in London die Rolle des zurückgetretenen Jonas Reckermann übernommen hat, schied mit Ersatzpartner Thomas Kaczmarek in Polen schon in der Gruppenphase aus. "Natürlich war es für ein neu formiertes Team sehr schwer. Wir reden hier von einer WM", sagte Brink relativierend. "Ich weiß, was intern passiert ist. Sebastian konnte alle Turniere spielen und Erfahrung sammeln", ergänzte er.

"Ich betrachte das nicht als Rückschlag. Verletzungen gehören dazu", betonte Brink: "Wir haben drei Turniere weniger gespielt - jetzt geht es weiter." Allerdings sind Brink/Fuchs wichtige Punkte auf der Welttour verloren gegangen. In der Schweiz müssen sie sich sogar durch die Qualifikation kämpfen. Anschließend in Long Beach (USA) hat das Duo wieder einen Platz im Hauptfeld, weil nicht alle in der Rangliste vor ihnen platzierten deutschen Teams dort starten. Und auch für die EM ab 30. Juli im österreichischen Klagenfurt sind sie als eines von vier deutschen Teams gesetzt.

Bei der WM baggerten für die deutschen "Beacher" Borger/Büthe und Erdmann/Matysik die WM-Plaketten vier und fünf aus dem Masuren-Sand - erstmals war Brink nicht beteiligt. "So viel ist da gar nicht passiert. Die Leistung von Jonathan und Kay war unglaublich stark. Das habe ich ihnen auch zugetraut", kommentierte Brink, der den Erfolg der nationalen Konkurrenten Erdmann/Matysik und von Borger/Büthe als sehr positiv für den deutschen Beachvolleyball insgesamt einordnet. "Im nacholympischen Jahr hat es immer größere Überraschungen gegeben. Da ist viel Bewegung in der Szene."

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