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Hambüchen-Team verpasst Medaille bei Universiade

08.07.2013, 19:09 Uhr | dpa

Hambüchen-Team verpasst Medaille bei Universiade. Die Meinungsverschiedenheit zwischen Fabian Hambüchen und dem Verband ist beigelegt.

Die Meinungsverschiedenheit zwischen Fabian Hambüchen und dem Verband ist beigelegt. (Quelle: dpa)

Kasan (dpa) - Am Reck geglänzt, am Sprung gepatzt: Das von Fabian Hambüchen angeführte deutsche Turner-Team hat bei den Sportspielen der Studenten in Kasan eine Medaille in der Team-Konkurrenz verpasst.

Nach einigen Fehlern reichte es für die Deutschen am Montag mit 265,50 Punkten nur zum vierten Platz. Gold ging an die überragenden Russen (273,15) vor der Ukraine (269,95) und Japan (269,70). Für Freude im deutschen Universiade-Team sorgten erneut die Ruderer. Julius Peschel aus Hannover sicherte im Leichtgewichtseiner bereits die dritte Goldmedaille für die deutsche Ruder-Flotte.

Hambüchen leistete sich einen Sturz beim Sprung und landete mit 88,30 Punkten im Mehrkampf auf Platz sieben. "Der Wettkampf wurde hier sehr schnell durchgezogen. Angesichts dieser Hetze und der Hitze in der Halle bin ich insgesamt nicht unzufrieden", sagte der Wetzlarer beim ersten Telefonat mit seinem in der Heimat verbliebenen Vater und Trainer Wolfgang Hambüchen. Bester Mehrkämpfer war der Ukrainer Oleg Wernjajew mit 90,0 Punkten.

Am Reck verbuchte Hambüchen den Bestwert von 15,50 Punkten und geht damit als Favorit in das Finale. Dort plant der 25-jährige Student der Sporthochschule Köln einen noch höheren Schwierigkeitsgrad. Auch am Boden lief es wie geschmiert: 15,25 Punkte und der Finaleinzug waren der verdiente Lohn. Zwei Finals erreichte auch Thomas Taranu aus Straubenhardt an Ringen und am Boden. Insgesamt vier Fehler im Team waren gegen die starke Konkurrenz laut Trainer Sven Kwiatkowski aber zu viel, um einen Medaillenplatz angreifen zu können.

Bereits zuvor war der beim Deutschen Turnfest eskalierte Streit zwischen Hambüchen und dem Deutschen Turner-Bund beigelegt worden. "Wir haben uns mit Bundestrainer Andreas Hirsch geeinigt, dass ich in der ersten Woche der WM-Vorbereitung in Köln trainiere, um an der Sporthochschule zwei Prüfungen absolvieren zu können. In der zweiten Woche des Trainingslagers bin ich in Kienbaum dabei", sagte Hambüchen in einem Interview des "Deutschlandfunk" aus Kasan.

Eine Prüfung in seiner Studienrichtung Sportkommunikation und - Management werde er dank der Unterstützung durch die Sporthochschule Köln verlegen, so dass einer reibungslosen Vorbereitung auf die Weltmeisterschaften in Antwerpen vom 30. September bis 6. Oktober nichts im Wege stehe, sagte Hambüchen. In Mannheim hatte der Hesse noch beklagt, er verspüre "Gegenwind" des Verbandes bei seiner dualen Karriere von Sport und Studium.

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