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Deutschland-Achter dominiert den Weltcup-Vorlauf

12.07.2013, 15:41 Uhr | dpa

Deutschland-Achter dominiert den Weltcup-Vorlauf. Der Deutschland-Achter kehrt zu der gewohnten Souveränität zurück und siegt mit Vorsprung.

Der Deutschland-Achter kehrt zu der gewohnten Souveränität zurück und siegt mit Vorsprung. (Quelle: dpa)

Luzern (dpa) - Souverän, harmonisch, locker - der Deutschland-Achter ist standesgemäß in das Weltcup-Finale gestartet. Mit dem Sieg im Vorlauf der Traditionsregatta auf dem Luzerner Rotsee zog der Titelverteidiger in das Finale ein.

Das mit noch fünf Olympiasiegern besetzte Paradeboot des Deutschen Ruderverbandes (DRV) kam eine Bootslänge vor den Polen und dem zweiten britischen Achter ins Ziel. "Bedenkt man unsere lange Wettkampfpause von sechs Wochen, war es ein ordentliches Rennen. Auf der zweiten Streckenhälfte konnten wir das Tempo rausnehmen", kommentierte Schlagmann Eric Johannesen (Hamburg) den überraschend deutlichen Start-Ziel-Sieg.

Wie schon beim EM-Sieg Anfang Juni in Sevilla harmonierte die Mannschaft von Coach Ralf Holtmeyer prächtig. Bereits bei der 1000-Meter-Marke kontrollierte sie das Geschehen nach Belieben. Damit kommt es am Sonntag zu einer Neuauflage des olympischen Finales, in dem der Dauerrivale aus Großbritannien erst im Schlussspurt besiegt werden konnte. Noch mehr Gegenwehr ist diesmal von den Amerikanern zu erwarten, die beim Erfolg im ersten Vorlauf 2,5 Sekunden schneller als die Deutschen waren. Das konnte Holtmeyer jedoch nur bedingt beeindrucken: "Wir machen seit Sevilla Schritt für Schritt Fortschritte."

Bei der Generalprobe für die WM Ende August in Chungju stachen auch die restlichen DRV-Trümpfe. Insgesamt sechs Vorlaufsiege in den 14 olympischen Klassen stimmten DRV-Chefcoach Marcus Schwarzock für den weiteren Regattaverlauf zuversichtlich: "Mit dem bisherigen Abschneiden kann man zufrieden sein."

Neben dem Achter gelten die Doppelvierer als WM-Medaillenhoffnungen. Beide Boote bestätigten am ersten Wettkampftag ihren Status als Mitfavoriten. Schlagfrau Britta Oppelt (Berlin) führte das Frauen-Team zum lockeren Erfolg über die Niederländerinnen. Die Olympiasieger um Schlagmann Tim Grohmann (Dresden) hielten die Briten auf Distanz.

Auf gutem WM-Kurs ist wohl auch Marcel Hacker. Scheinbar mühelos machte der 36 Jahre alte Routinier aus Magdeburg mit einem Sieg über Georgi Boschilow den Einzug in das Halbfinale perfekt. Dabei gab er - anders als noch vor drei Wochen beim Weltcup in Eton - auch dem Bulgaren deutlich das Nachsehen. "Ich hatte mir vorgenommen, diesmal aggressiver ins Rennen zu gehen und ihn auf Distanz zu halten. Das ist gelungen", sagte Hacker. Trainer Roland Oesemann attestierte seinem Schützling Fortschritte: "Unser Ziel ist eine WM-Medaille in Südkorea."

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