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DVV-Männer verpassen Weltliga-Endrunde

12.07.2013, 21:24 Uhr | dpa

DVV-Männer verpassen Weltliga-Endrunde. Bundestrainer Vital Heynen hat mit dem DVV-Team die Weltliga-Endrunde verpasst.

Bundestrainer Vital Heynen hat mit dem DVV-Team die Weltliga-Endrunde verpasst. (Quelle: dpa)

Teheran (dpa) - Aus der Traum von der erneuten Teilnahme an der Weltliga-Finalrunde! Deutschlands Volleyballer verloren ihr erstes von zwei Duellen gegen den Iran klar mit 0:3 (19:25, 18:25, 20:25).

Bei einer weiteren Niederlage gegen den Weltliga-Neuling würde die Mannschaft von Bundestrainer Vital Heynen sogar nur mit dem vorletzten Platz in der Vorrundengruppe B abschließen.

Deutschland hätte aus Teheran sechs Punkte mitnehmen müssen, um Spitzenreiter Italien oder zumindest Russland in der Tabelle noch überflügeln zu können. Dann wäre die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) im argentinischen Mar del Plata dabei gewesen. "Das war nie unser Ziel", sagte Kapitän Jochen Schöps, "wir sind wie die Iraner in dieser Saison angetreten, um zu lernen."

Von Beginn an kamen die Deutschen nicht klar. Für Irans Coach, den Argentinier Julio Velasco, stand eines fest: "Der Schlüssel zum Sieg war unser Aufschlag." Schöps konnte ihm nur recht geben. "Unser sonst gutes Block-Abwehr-Spiel kam gegen die starken Aufschläge der Iraner nicht zur Wirkung", bilanzierte der DVV-Kapitän. "Sie haben uns die gesamte Partie unter Druck gesetzt, so dass wir nie unser Level erreicht haben."

Auch Bundestrainer Heynen suchte nicht nach Ausreden: "Wir haben nie am Spiel teilgenommen, während Iran sein bestes Weltligaspiel machte." Die beeindruckende Atmosphäre in der Azadi Hall, wo rund 15 000 Fans schon drei Stunden vor Beginn für einen Hexenkessel sorgten, wollten die DVV-Männer nicht als ausschlaggebend ansehen. "Die tolle Kulisse war zwar irre", sagte Schöps, "aber die Leute waren nie unfair gegen uns, und das sollte uns eigentlich anspornen."

2012 hatten die deutschen Schmetterkünstler erstmals den Sprung zum Finalturnier der weltbesten Nationalteams geschafft. Am Ende schlossen Heynens Schützlinge den Wettbewerb als Fünfter ab.

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