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Rudern: Niederlage für Deutschland-Achter bei Weltcup-Finale

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Niederlage für Deutschland-Achter bei Weltcup-Finale

14.07.2013, 18:20 Uhr | sid

Rudern: Niederlage für Deutschland-Achter bei Weltcup-Finale. Der Deutschland-Achter kassierte beim Weltcup-Finale eine Schlappe. (Quelle: imago/Sven Simon)

Der Deutschland-Achter kassierte beim Weltcup-Finale eine Schlappe. (Quelle: imago/Sven Simon)

Der Deutschland-Achter ist gestoppt: Das im Gegensatz zum Olympiasieg auf vier Positionen veränderte Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes (DRV) musste sich beim Weltcup-Finale nach einem packenden Rennen in 5:22,64 Minuten den USA (5:22,26) knapp geschlagen geben. Platz drei ging in Luzern an die Niederlande (5:25,65).

Für den Deutschland-Achter war es die erste Niederlage bei einem Weltcup seit fünf Jahren. Bis auf die international unbedeutende Hügelregatta zu Saisonbeginn in Essen hatte das Boot seit dem Schiffbruch bei den Olympischen Spielen in Peking 2008 kein Rennen auf der olympischen Distanz mehr verloren.

"Anspruch, bei der WM zu gewinnen"

Dennoch kann die Europameister-Crew um Schlagmann Eric Johannesen optimistisch in Richtung WM im südkoreanischen Chungju Ende August blicken. Der Achter gewann zuletzt drei WM-Titel in Serie.

"Jetzt zu verlieren, ist nicht dramatisch. Unser Anspruch ist es, bei der WM zu gewinnen", sagte Johannesen. Auch Trainer Ralf Holtmeyer zeigte sich trotz der Pleite gelassen: "Man musste damit rechnen, dass die Siegesserie nicht ewig weitergeht. Das müssen wir akzeptieren".

Frauen sorgen für Lichtblick

Der DRV konnte mit dem Abschneiden insgesamt trotzdem zufrieden sein. Die Olympiazweiten Britta Oppelt, Annekatrin Thiele, Carina Bär und Julia Richter siegten im Frauen-Doppelvierer vor Polen. Im Einer untermauerte Marcel Hacker seine WM-Medaillenambitionen ebenfalls eindrucksvoll und wurde Zweiter hinter Europameister Ondrej Synek aus Tschechien. Auch der Männer-Doppelvierer wurde Zweiter hinter Kroatien, während Eric Knittel/Stephan Krüger im Doppelzweier auf den dritten Platz fuhren. Es gewann Neuseeland.

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