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Jahr eins nach Phelps: Wer wird WM-Star?

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Jahr eins nach Phelps: Wer wird WM-Star?

17.07.2013, 11:37 Uhr | dpa

Jahr eins nach Phelps: Wer wird WM-Star?. .

. (Quelle: dpa)

Barcelona (dpa) - Weltrekordler Paul Biedermann strich die WM nach Erkrankung frühzeitig aus seinem Saisonplan. Andere Stars verzichten ebenfalls oder testen sich nur auf Nebenstrecken. Im nacholympischen Jahr setzen viele Schwimmer fast schon traditionell andere Prioritäten.

"Es sind viele Medaillengewinner der letzten Jahre nicht am Start, da tat sich eine sehr schöne Lücke für Paul auf. Jetzt tut sich die Lücke für jemand anderen auf", erklärte der deutsche Chef-Bundestrainer Henning Lambertz. Die 200 Meter Freistil, über die Biedermann 2009 mit Weltrekord WM-Gold geholt hatte, stehen exemplarisch für diese Umbesetzungen. Von den drei Medaillengewinnern von London startet bei der WM in Barcelona allenfalls einer in dieser Disziplin.

"Das 200-Meter-Rennen wurde bei Olympia noch zur Königsklasse hochgejazzt", sagte Biedermann-Trainer Frank Embacher. Nun sei der Hype weg, aber das Feld sicher immer noch gut besetzt - egal, ob Olympiasieger Yannick Agnel (Frankreich) im Einzel oder wie angekündigt nur in der Staffel startet. Silbermedaillengewinner Park Tae-Hwan aus Südkorea legt ein Studienjahr ein, der Olympia-Dritte Sun Yang (China) verzichtet auf diese Strecke und will sich auf die längeren Distanzen konzentrieren. Viele Top-Schwimmer probieren sich auf anderen Strecken aus, auch Agnel liebäugelt damit.

"So etwas ist in nacholympischen Jahren nicht ungewöhnlich", erklärte Freiwasser-Rekordweltmeister Thomas Lurz, der als ehemaliger Beckenmann auch die Wettbewerbe im Palau Sant Jordi mit großen Interesse verfolgt. Nach dem Olympia-Höhepunkt London vor zwölf Monaten wollen einige Sportler andere Reize setzen. Dazu legen Schwimmer wie beispielsweise Park Tae-Hwan mehr Augenmerk auf das Studium und möchten mit Trainingsrückstand keine schmerzhaften Niederlagen einstecken.

Michael Phelps hat ganz andere Sorgen. Der 18-malige Olympiasieger muss im Jahr eins nach seinem Rücktritt vor allem immer wieder Gerüchte über ein Comeback entkräften. In seiner Abwesenheit hat sich auch die Hierarchie im US-Team leicht verschoben. Ohne Phelps sind die Vielfachstarter Ryan Lochte und Missy Franklin erste Anwärter, zu den gefeierten WM-Stars zu werden. Missy Franklin könnte bis zu acht Medaillen in Angriff nehmen. Dagegen peilt die 16 Jahre junge Olympiasiegerin Katie Ledecky (USA) nur Starts auf den längeren Strecken an und lässt ebenfalls die 200 Meter-Freistil aus.

Auch die italienische Schwimm-Diva Federica Pellegrini verzichtet darauf, über 200 und 400 Meter-Freistil ihre WM-Titel zu verteidigen. Sie überlegt sich, über 200-Meter-Rücken und in den Staffeln anzutreten.

Gespannt sind die Schwimm-Fans, welche personellen Überraschungen China wieder aus den Hut zaubert, wie Frankreichs Sprintkönig Florent Manaudou auftritt und ob die 16 Jahre alte Brust-Olympiasiegerin Ruta Meilutyte die Form ihrer beiden Europarekorde aus dem Juni konservieren konnte. Gelüftet werden viele Start-Geheimnisse aber erst beim Meldeschluss kurz vor Beginn der Beckenwettbewerbe am 28. Juli. "Ich traue nur den Startlisten", sagte Embacher.

Der Trainerfuchs weiß, wovon er spricht. Nicht nur sein Schützling Biedermann sagte ab, auch andere Top-Athleten fehlen. So verpasste etwa der Brite Liam Tancock, Weltmeister über 50 Meter Rücken, die nationale Qualifikation. Zwei australische Staffel-Olympiasiegerinnen sind ebenfalls nicht mehr dabei: Melanie Schlanger musste wegen gesundheitlicher Probleme passen, Britta Steffens einstige große Rivalin Lisbeth Trickett hat endgültig ihre Laufbahn beendet. Nur drei Namen von einer ganzen Reihe im internationalen Geschäft. Aber die Konkurrenz in den WM-Finals sei immer groß, betonte Steffen Deibler, neben Britta Steffen eine der großen DSV-Hoffnungen im Becken.

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