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FINA erlaubt maximal 31 Grad im Freiwasser

17.07.2013, 12:31 Uhr | dpa

FINA erlaubt maximal 31 Grad im Freiwasser. Stefan Lurz begrüßt die neue Temperatur-Obergrenze für die Freiwasserwettbewerbe.

Stefan Lurz begrüßt die neue Temperatur-Obergrenze für die Freiwasserwettbewerbe. (Quelle: dpa)

Barcelona (dpa) - Knapp drei Jahre nach dem Tod von Francis Crippen hat der Schwimm-Weltverband weitere Konsequenzen gezogen. Die FINA legte eine Temperatur-Obergrenze von 31 Grad Celsius bei Freiwasser-Wettbewerben fest.

Das sei das Ergebnis einer Studie der Universität von Otago (Neuseeland), teilte der Verband nach einer Vorstandssitzung kurz vor Beginn der Weltmeisterschaften in Barcelona mit. Auch das Internationale Olympische Komitee und die Internationale Triathlon Union seien in die Entscheidung involviert gewesen.

"Ich bin froh, dass es überhaupt mal eine Obergrenze gibt. Warum das so lange gedauert, ist mir ein Rätsel", sagte Freiwasser-Bundestrainer Stefan Lurz am Mittwoch kurz vor seinem Abflug nach Barcelona. "31 Grad sind noch irgendwie aushaltbar, irgendwo muss man ja die Grenze ziehen. Aber wer mal in einem Sole-Becken war, weiß, dass man es darin nicht zwei Stunden aushält."

Die Entscheidung muss noch vom Freiwasser-Komitee in Barcelona abgesegnet werden. "Es war eine wissenschaftliche Studie und der sind wir gefolgt", sagte FINA-Generaldirektor Cornel Marculescu der Nachrichtenagentur AP. Der US-Schwimmverband hingegen empfiehlt seinen Athleten, sich weiter an die nationalen Grenzwerten von umgerechnet 29,45 Grad Celsius (85 Grad Fahrenheit) zu halten. Wollen sie bei höheren Wassertemperaturen antreten, sollen sie einen Haftungsausschluss unterschreiben.

US-Schwimmer Crippen war im Oktober 2010 bei einem Weltcup-Rennen über 10 Kilometer vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate im aufgeheizten Arabischen Golf an Herz-Kreislauf-Versagen gestorben. Danach hatte eine Sicherheitsdiskussion begonnen. Als Sofortmaßnahme legte die FINA mehr Begleitboote fest. Rekord-Weltmeister Thomas Lurz schlug zwischenzeitlich eine Obergrenze von 28 Grad vor. Bei der WM 2011 in Shanghai mussten viele Langstreckenschwimmer ihre Rennen bei Wassertemperaturen von über 30 Grad wegen gesundheitlicher Probleme abbrechen.

Nicht allein die Wasser-, sondern auch die Kombination mit der Außentemperatur solle berücksichtigt werden, forderte Stefan Lurz. Sein Bruder Thomas gilt über die 5 Kilometer am Samstag als WM-Mitfavorit. Derzeit liege die Wassertemperatur im Hafen der katalanischen Metropole bei etwa 24 Grad und sei damit unproblematisch, sagte Stefan Lurz.

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