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Borussia Dortmund spielt Telekom Cup 2013 ohne Henrich Mchitarjan

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Borussia Dortmund bangt vor Telekom Cup 2013 um Henrich Mchitarjan

17.07.2013, 15:53 Uhr | t-online.de, dpa, sid

Borussia Dortmund spielt Telekom Cup 2013 ohne Henrich Mchitarjan. BVB-Neuzugang Henrich Mchitarjan könnte den Telekom Cup 2013 verpassen. (Quelle: dpa)

BVB-Neuzugang Henrich Mchitarjan könnte den Telekom Cup 2013 verpassen. (Quelle: dpa)

Voller Optimismus präsentierte sich Borussia Dortmund einen Tag vor dem Ende des Trainingslagers im schweizerischen Bad Ragaz. Vor den Härtetests am Wochenende beim Telekom Cup 2013 in Mönchengladbach sorgt Neuzugang Henrich Mchitarjan allerdings für schlechte Nachrichten.

Die Trainingseinheiten sind hart, die Knie weich. Nach dem Abpfiff des Testspiels am Dienstag beim FC Luzern schleppten sich die Profis von Borussia Dortmund vom Platz. Doch niemand klagte, stattdessen strotzte der deutsche Fußball-Vizemeister nach dem 4:1 beim schweizerischen Erstligisten vor Optimismus und Tatendrang. "Es ist sehr anstrengend. Doch was wir jetzt erarbeiten, wird uns in der Saison weiterhelfen. Die Basis ist gelegt, nun kommen die Härtetest", sagte Nationalspieler Ilkay Gündogan einen Tag vor dem Ende des Trainingslagers in Bad Ragaz.

Telekom Cup ohne BVB-Star

Für den einzigen Wermutstropfen in der Schweiz sorgte die Sprunggelenk-Verletzung von Neuzugang Henrich Mchitarjan. Der 27,5 Millionen Euro teure Mittelfeldspieler von Schachtjor Donezk zog sich einen Teilabriss des vorderen Syndesmosebandes im rechten Sprunggelenk zu. Der 24-jährige Armenier fällt vier Wochen aus, wie der BVB nach einer Kernspin-Untersuchung mit. Damit fehlt Mchitarjan nicht nur im ersten Härtetest beim Telekom Cup am kommenden Wochenende, bei dem der BVB am Samstag (16.45 Uhr) zunächst auf Gastgeber Borussia Mönchengladbach und am Sonntag möglicherweise auf Bayern München trifft, sondern auch im DFB-Pokal und zum Bundesliga-Auftakt. Die Blessur erlitt der Stürmer bei seinem Treffer zum 3:1 erlitten und war wenig später ausgewechselt worden.

Klopp hat Tränen in den Augen

In einem Interview in der Sport Bild äußerte sich Klopp fast schon euphorisch über den torgefährlichen Mittelfeldspieler: "Wenn ich beispielsweise Henrich Mchitarjan sehe, da habe ich Tränen in den Augen - einfach ein super Kicker. Technik, Tempo, Dynamik, Torgefahr - und der Junge ist erst 24." Doch das knallharte Training hatte auch bei Mchitarjan Spuren hinterlassen, er wirkte längst nicht mehr so frisch wie in den Testspielen zuvor. "Wir haben die Jungs in den letzten Tagen intensiv belastet, und das hat man ihnen auch angemerkt. Unser Spielwitz war zwar in manchen Phasen dabei, aber wir standen teilweise auch etwas zu offen", resümierte Klopp.

Lewandowski findet sich mit BVB-Verbleib ab

Dass Mchitarjan als teuerster Spieler in der Geschichte des BVB bestens mit Torjäger Robert Lewandowski harmoniert, dürfte Klopp mit Blick auf den Saisonstart am 10. August beim FC Augsburg zuversichtlich stimmen. Der Pole scheint sich zudem nach dem geplatztem Wechsel zu Bayern München mit seinem Verbleib bis zum Vertragsende im nächsten Sommer abzufinden. Am Mittwoch in der Bild-Zeitung wurde Lewandowski zitiert: "Ich muss das akzeptieren, dass ich in Dortmund bleiben muss."

Allerdings scheint er doch einen gewissen Groll zu hegen. "Ich spielte und traf in dem Wissen, dass ich im Sommer wechseln darf", sagte er der Sport Bild. Er sei sich nach den Gesprächen auch sicher gewesen, er dürfe "eine freie Wechselentscheidung" treffen. "Nun sollte plötzlich alles anders sein. Leider ist es jetzt auf einmal so, dass ich hierbleiben muss", klagte er. Lewandowski sei über den Umgang mit seiner Person verwundert, müsse jedoch respektieren, "wenn der BVB darauf verzichten will, für mich viel Geld zu bekommen".

Treueschwur an Borussia Dortmund

Klopp setzt weiterhin auf die Professionalität seines Torjägers und registrierte in Luzern zufrieden dessen Treffer zum zwischenzeitlichen 2:0. Im Gegensatz zu Lewandowski kann sich Coach Klopp derzeit trotz attraktiver Angebote nicht vorstellen, den BVB einmal zu verlassen: "Das Gefühl der Mannschaft zu mir müsste sich verändern, das Gefühl des Vereins zu mir müsste sich verändern, der Klub müsste sich verändern. Es gibt keinerlei Tendenzen in diese Richtung. Dementsprechend ist dies für mich eine klasse Konstellation im Verein. Es wird immer besser beim BVB."

Weitere Informationen zum Telekom Cup 2013 wie den teilnehmenden Teams und zum Live-Stream finden Sie bei Telekom Fußball.

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