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Schwimm-WM 2013: Patrick Hausding und Sascha Klein springen zu Gold

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Hausding/Klein feiern Überraschungsgold vom Turm

22.07.2013, 09:49 Uhr | dpa

Schwimm-WM 2013: Patrick Hausding und Sascha Klein springen zu Gold. Sascha Klein (l) und Patrick Hausding haben sich den WM-Titel vom Turm geholt.

Sascha Klein (l) und Patrick Hausding haben sich den WM-Titel vom Turm geholt. (Quelle: dpa)

Barcelona (dpa) - Leise sangen Patrick Hausding und Sascha Klein mit der Goldmedaille um den Hals bei der Siegerehrung mit - und als die letzten Takte der Nationalhymne verklungen waren, lachten die beiden Freunde seelig.

In einem WM-Krimi im Synchronspringen vom Turm hatte das Duo das erste Gold deutscher Wassersprung-Männer überhaupt gewonnen. Gemeinsam jubelten die beiden in Barcelona vor den meist jugendlichen Fans mit den vielen schwarz-rot-goldenen Fahnen. Und Bundestrainer Lutz Buschkow freute sich mit den anderen Verantwortlichen über den perfekten WM-Start. "Überglücklich" war Klein. Und Buschkow war nach dem großartigen Auftritt seiner beiden Musterschüler "sprachlos".

"Ich bin Weltmeister, der Rest ist mir egal", schrie der achtmalige Europameister Hausding seine Freude auf dem Weg zur Siegerehrung hinaus. "Unser Wettkampf war super, dass auch die Chinesen sich pelzen, hätten wir nicht gedacht", sagte er und wusste gar nicht, dass es zuletzt 1973 deutsches WM-Gold für Wasserspringer gab. "Wurde ja auch mal Zeit", antwortete Hausding grinsend.

Mit 461,46 Punkten gewann die Formation aus Berlin und Dresden am Ende sogar deutlich vor Viktor Minibajew/Artem Tschessakow (Russland/445,95) und den chinesischen Olympiasiegern Cao Yuan/Zhang Yanquan (445,56). Auf Rang vier landeten die hochgehandelten Mexikaner German Sanchez/Ivan Garcia. "Jetzt sind alle Schmerzen wie weggeblasen", sagte Klein glücklich.

Für den Deutschen Schwimm-Verband war es nach Bronze für Freiwasserschwimmer Thomas Lurz die zweite Medaille in Barcelona. Nach Gold für DDR-Dame Christa Köhler 1973 vom Drei-Meter-Brett bedeutete der Coup vom Sonntag den größten WM-Erfolg deutscher Wasserspringer. Im Synchronwettbewerb der Männer vom Turm, den zuletzt dreimal die Chinesen gewonnen hatten, war es nach zweimal Silber das erste Gold.

Vor zwei Jahren in Shanghai hatten Hausding/Klein ihre erste WM-Medaille gewonnen, jetzt durfte das Duo nach den unglücklichen Olympischen Spielen von London an der Spitze der Wassersprung-Welt feiern. Und das nach einer "ziemlich mickrigen", wie Hausding sagte, unmittelbaren Wettkampfvorbereitung. Erst am WM-Tag selbst hatten die beiden "das erste Mal die ganze Wettkampfserie an einem Tag gemacht".

Eine Trizeps-Zerrung von Klein und zuvor dessen Rückenbeschwerden hatten die beiden gebremst. Doch als es darauf ankam waren die beiden nervenstarken Springer wieder da. "Das Wichtigste ist, dass wir uns gegenseitig sehr gut verstehen und gegenseitig hochpushen können", berichtete Klein noch kurz vor dem Wettkampf über eine der großen Stärken des Erfolgsduos. Sechsmal in Serie Europameister, Olympia-Zweiter 2008 und jetzt wieder auf dem WM-Podest. Bei einem Besuch des DSV-Jugendlagers, das die beiden in der Sprunganlage mit dem fantastischen Blick auf Barcelona lautstark anfeuerte, wollten die Beiden drei Tage vor ihrem Wettkampf am Strand noch einmal abschalten.

Chinas Duo erhielt schon bei den beiden Pflichtsprüngen mehrfach die Traumnote 10 und schienen mit gut zehn Zählern Vorsprung eigentlich schon vor den vier Kürsprüngen enteilt. Dann aber patzten sie bei ihrem dreieinhalbfachen Salto rückwärts und fanden sich plötzlich auf Platz vier wieder. Hausding/Klein sprangen gut - und dann zeigten auch die Russen und Mexikaner Nerven.

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