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Schwimm-WM: Silber für Thomas Lurz

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Thomas Lurz holt Medaille in "einem meiner härtesten Rennen"

22.07.2013, 21:26 Uhr | dpa, sid

Schwimm-WM: Silber für Thomas Lurz . Thomas Lurz pflügt sich durchs Wasser.  (Quelle: imago/Insidefoto)

Thomas Lurz pflügt sich durchs Wasser. (Quelle: Insidefoto/imago)

Thomas Lurz hat bei den Schwimm-Weltmeisterschaften in Barcelona die Silbermedaille über zehn Kilometer gewonnen. Zwei Tage nach WM-Bronze über die halbe Distanz musste sich der Olympia-Zweite wie vor zwei Jahren in Shanghai nur Titelverteidiger Spyridon Gianniotis aus Griechenland (1:49:11,8 Stunden) um 2,7 Sekunden geschlagen geben. Dritter wurde Olympiasieger Oussama Mellouli aus Tunesien.

Es war die zweite Medaille für Lurz in Barcelona und die dritte für das deutsche Team. Die Synchronspringer Patrick Hausding und Sascha Klein hatten Gold geholt.

"So ein Kurs ist unmöglich"

"Das war eines meiner härtesten Rennen, deswegen ist die Medaille unheimlich viel wert", sagte der 33-Jährige: "So ein Kurs bei so vielen Teilnehmern ist unmöglich. Das hat mit Schwimmen nicht viel zu tun." Am Anfang und an den Wenden war es zu Gerangel gekommen, auch Lurz hatte dabei Zeit verloren. "Zwei, drei Schwimmer sind in meine Hüfte geschwommen, das ist wie ein Magnet, man kommt da nicht raus." Die Hoffnung auf die Medaille hatte er fast schon aufgegeben: "Zwischenzeitlich habe ich gedacht: Verfluchte Scheiße, das wird nichts. Dann habe mich auf den letzten 500 Metern noch mal gut gefangen."

Lurz hatte in der Schlussrunde zunächst den Kontakt zum Spitzentrio verloren, kämpfte sich dann aber noch heran. Nur Gianniotis konnte er nicht mehr einholen. "Ich bin unheimlich stolz auf meinen Bruder, wie er das gemacht hat. Dass er da noch ran kommt, Hut ab", lobte Bundestrainer Stefan Lurz. Christian Reichert wurde mit 15 Sekunden Rückstand Neunter.

Verpatzter Vorwärtssalto kostet mögliche Medaille

Wasserspringer Oliver Homuth hat mit einem völlig missratenen Finaldurchgang eine mögliche Medaille verspielt. Der 21-Jährige verpatzte im Finale vom 1-Meter-Brett seinen dreieinhalbfachen Vorwärtssalto und fiel vom aussichtsreichen vierten auf den zehnten Platz (386,75) zurück. Teamkollege Martin Wolfram zog als Achter (398,05) sogar noch vorbei an Homuth, der zur Halbzeit des Wettkampfs in Führung gelegen hatte. Gold ging an den chinesischen Titelverteidiger Li Shixin (460,95) vor Ilja Kwascha (Ukraine/434,30) und dem Mexikaner Alejandro Chavez (431,55).

Beim Synchronspringen vom Turm kamen Maria Kurjo und Julia Stolle auf 253,08 Punkte. Damit belegten sie den zwölften und letzten Platz des Finales. Gold ging an die chinesische Olympiasiegerin Chen Ruolin und deren Partnerin Liu Huixia. Mit 356,28 Zählern lagen sie vor den Duos aus Kanada und Malaysia. Für China war es das dritte Sprung-Gold von Barcelona.

Wasserballer starten mit Sieg

Die deutschen Wasserballer sind mit einem Pflichtsieg in die WM gestartet. Zum Auftakt, beim ersten großen Turnier ohne den langjährigen Bundestrainer Hagen Stamm, setzte sich die stark verjüngte Auswahl des DSV mit 9:8 (3:3, 3:0, 3:1, 0:4) gegen Außenseiter Kasachstan durch. Nach einigen Startschwierigkeiten bescherte der EM-Fünfte seinem neuen Chefcoach Nebojsa Novoselac einen erfolgreichen WM-Einstand.

Im 1992er Olympia-Becken Bernat Picornell erzielten Heiko Nossek (3), Erik Bukowski (2), Erik Miers (1), Paul Schüler (1), Kapitän Moritz Oeler (1) und Marko Stamm (1) die Tore für das mit vier WM-Neulingen angetretene deutsche Team, das nach einer 9:4-Führung am Ende noch zittern musste.

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