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VfB Stuttgart will mit Euphorie in die Europa-League: Der Teamcheck

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Mit viel Euphorie nach Europa

26.07.2013, 10:49 Uhr | t-online.de

VfB Stuttgart will mit Euphorie in die Europa-League: Der Teamcheck. Vedad Ibisevic hat mit Mo Abdellaoue Konkurrenz im Sturm bekommen. (Quelle: imago/Pressefoto Baumann)

Vedad Ibisevic hat mit Mo Abdellaoue Konkurrenz im Sturm bekommen. (Quelle: Pressefoto Baumann/imago)

Von Johann Schicklinski

Der VfB Stuttgart hat in der neuen Saison vor allem ein Ziel: Attraktiveren Fußball spielen. Denn der VfB ist zwar zum zehnten Mal in den letzten zwölf Jahren international dabei, fiel aber in der letzten Spielzeit - von wenigen Ausnahmen abgesehen - vor allem durch Rumpelfußball auf. Um der Dreifach-Belastung künftig besser entgegenwirken zu können, hat Manager Fredi Bobic frühzeitig bereits acht neue Spieler zu den Schwaben gelotst. Der verschärfte Konkurrenzkampf innerhalb des Kaders erhöht gleichzeitig den Druck auf Trainer Bruno Labbadia, neben Resultaten wird nun auch ein spielerischer Fortschritt von seiner Mannschaft erwartet.

1. Personelle Situation

Vergangene Saison klagte Coach Labbadia während der englischen Wochen immer wieder über mangelnde Alternativen. Daraufhin hat Manager Bobic ihm frühzeitig die gewünschten Neuzugänge präsentiert. Von ihnen sind Linksverteidiger Konstantin Rausch (Hannover 96), Defensivkraft Daniel Schwaab (Bayer Leverkusen) und Mittelfeldspieler Moritz Leitner (für zwei Jahre ausgeliehen von Borussia Dortmund) Kandidaten für die erste Elf.

Keeper Thorsten Kirschbaum (Energie Cottbus), Mittelfeldspieler Patrick Funk (war ausgeliehen an den FC St. Pauli), Rechtsaußen Sercan Sararer (SpVgg Greuther Fürth), Linksaußen Marco Rojas (Melbourne Victory) und Stürmer Mo Abdellaoue (Hannover 96) sollen den Kader in der Breite verstärken und Druck auf die Arrivierten ausüben. Labbadia hat wunschgemäß jede Position doppelt besetzt und kann so auch mal einen Spieler schonen. Sollte es noch Abgänge geben - William Kvist und Cristian Molinaro dürfen den Meister von 2007 verlassen - werden noch weitere Neue kommen. Dies hat Manager Bobic bereits angekündigt. Darüber hinaus ist die Rückkehr des Langzeitverletzten Stürmers Cacau quasi ein weiterer Neuzugang. Der Deutsch-Brasilianer will beweisen, dass er noch nicht zum alten Eisen gehört.

2. Stärken und Schwächen

Die größte Stärke des VfB war in der letzten Saison die Kondition. Trotz des Mammutprogramms und der Dreifach-Belastung waren die Schwaben eines der laufstärksten Teams der Liga. Auch der Konterfußball war ansehnlich, dank der schnellen Spieler wie Ibrahima Traore oder Martin Harnik war die Elf hier stets gefährlich. Darüber hinaus setzten immer wieder einzelne Spieler wie Vedad Ibisevic, Harnik, Sven Ulreich, Christian Gentner oder Traore Highlights.

Die Abhängigkeit von den Stars war gleichzeitig die größte Schwäche der Stuttgarter. Lief es bei ihnen nicht rund, übertrug sich dies aufs gesamte Team. Eine weitere Schwäche ist das kreative Vakuum. Gegen tief stehende Gegner fehlen die spielerischen Mittel, um Torchancen zu kreieren. Hier stießen die Schwaben in der letzten Spielzeit immer wieder an ihre Grenzen. Die ersten ernsthaften Testspiele gegen Genk und Valencia ließen hier noch keine Besserung erkennen, allerdings müsse man sich laut Labbadia keine Sorgen machen. Die Vorbereitung der Schwaben sei darauf ausgelegt, zum ersten Qualifikationsspiel zur Europa League am ersten August in Bestform zu sein.

3. Trainer

Labbadia kam gegen Ende der Hinrunde 2010/2011 zum VfB, als der Klub als Vorletzter in einer fast aussichtslosen Lage war. Ihm gelang die nicht mehr für möglich gehalten Rettung, in der Spielzeit darauf führte er seine Mannschaft ins internationale Geschäft. Doch die letzte Saison war ein Rückschritt, sowohl in der Bundesliga (Platz zwölf) als auch in der Spielweise. Der Einzug ins Pokalfinale kaschierte den Misserfolg. Nun hat der Ex-Profi seinen Wunschkader zur Verfügung und steht in der Bringschuld. Sollte seine Elf nicht erfolgreich und attraktiv spielen, könnte es für den 47-Jährigen schon bald eng werden. Das Umfeld der Schwaben war in den letzten Jahren durch Unruhe aufgefallen, diese könnte schnell wieder aufkommen.

4. Die Prognose

Wenn sich beim VfB Stuttgart keine Leistungsträger verletzen, ist die Qualifikation für die Europa League drin. Der Mehrfachbelastung wird durch den breiteren Kader entgegengewirkt. Entscheidend wird sein, dass die Euphorie, die nach dem starken Auftritt im Pokalfinale und der Neuausrichtung der Vereinsspitze rund um den Klub herrscht, mit in die neue Spielzeit genommen wird. Kommt das Labbadia-Team dadurch in einen Lauf, können die Schwaben vielleicht nach noch höheren Zielen schielen.

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