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Steffen darf sich auf 50 Meter Freistil freuen

23.07.2013, 16:16 Uhr | dpa

Steffen darf sich auf 50 Meter Freistil freuen. Britta Steffen reist zur WM nach Barcelona an.

Britta Steffen reist zur WM nach Barcelona an. (Quelle: dpa)

Barcelona (dpa) - Britta Steffen kann die komplette Olympia-Revanche angehen. Ein Jahr nach dem vierten Platz über 50 Meter Freistil in London darf die Doppel-Olympiasiegerin von 2008 bei der WM in Barcelona trotz nicht erfüllter Qualifikation über diese Strecke an den Start gehen.

Möglich macht dies ihre Teamkollegin Daniela Schreiber, die nach Angaben von Chef-Bundestrainer Henning Lambertz ihren Verzicht über diese Distanz erklärt hat. "Wir sprechen da seit drei Wochen drüber. Ich finde das eine sehr großzügige Geste", sagte Lambertz in Barcelona. Weltrekordlerin Steffen hatte die Qualifikation verfehlt, weil sie die deutschen Meisterschaften in Berlin Ende April erkrankt hatte abbrechen müssen.

Lambertz berichtete, er sei von Schreiber bereits vor einigen telefonisch informiert worden. Er legte aber Wert auf die Feststellung, dass die endgültige Entscheidung über die Starts erst in einer gemeinsamen Besprechung nach Anreise aller Beteiligten am Mittwoch im Teamhotel fallen werde. "Dabei schauen wir, was für den DSV das Beste ist. Ich will allen und vor allem den Mädels dabei in die Augen schauen und wissen, mit wie viel Prozent sie hinter ihrer Entscheidung stehen." Dann erst werde sich der DSV abschließend äußern. "Es hat in den vergangenen Jahren immer viel Unruhe um einzelne Starts gegeben, das will ich diesmal vermeiden und keiner soll meine Entscheidungen aus der Zeitung erfahren", erklärte Lambertz sein Vorgehen.

Dass die Besprechung nur die Bestätigung einer bereits gefallenen Entscheidung sei, wollte Lambertz nicht kommentieren und fragte: "Was ist, wenn Britta sagt, sie will gar nicht schwimmen?" Steffen selbst schweigt, will sich voll und ganz auf die WM-Wettkämpfe von Sonntag an konzentrieren. Bereits vergangene Woche hatte Steffens und Schreibers gemeinsamer Heimtrainer Frank Embacher die nun wohl gefundene Lösung mehr als angedeutet.

Meisterin Dorothea Brandt ist über 50 Meter gesetzt. Da Steffen auch in dieser Saison bislang deutlich schneller war als Schreiber, war ihr Startverzicht andauernd debattiert worden. Die Olympia-Vierte Steffen schwamm beim letzten Test Anfang Juli in Vichy 24,76 Sekunden und ist damit Siebte der aktuellen Weltrangliste. Brandt schlug als deutsche Meisterin nach 24,51 an und ist als Nummer vier der Welt sicher dabei. Schreiber hingegen kann nur 25,24 Sekunden in diesem Jahr vorweisen und wäre damit keine Kandidaten für Finale gewesen - 37 Schwimmerinnen waren in diesem Jahr weltweit schneller.

Ein Startverzicht hat eine gewisse Tradition im deutschen Schwimmen. 1994 hatte sich die junge Franziska van Almsick verpokert und als Neunte völlig unerwartet das WM-Finale über 200 Meter Freistil verpasst. Dagmar Hase räumte daraufhin ihren Finalplatz und "Franzi" wurde tränenreiche Weltmeisterin.

Für Britta Steffen waren bislang nur Starts über 100 Meter Freistil in der Staffel und im Einzel geplant. Über diese Strecken hatte sie in London enttäuscht und das Finale verpasst. Die 29-Jährige und Schreiber holten sich mit der Hallenser Trainingsgruppe von Frank Embacher auf Mallorca den Form-Feinschliff. Andere wie der Hamburger Weltjahresbeste Steffen Deibler trainierten daheim. Viel machen kann man kurz vor dem Start allerdings nicht mehr. "Regeneration, Technik, Stabilisation, Start/Wende und einzelne Spitzen", schilderte etwa Yannick Lebherz sein Programm.

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