Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport >

Jüngling sichert deutschen Wasserball-Sieg

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Jüngling sichert deutschen Wasserball-Sieg

23.07.2013, 14:19 Uhr | dpa

Jüngling sichert deutschen Wasserball-Sieg. Maurice Jüngling (M) rettete den Sieg.

Maurice Jüngling (M) rettete den Sieg. (Quelle: dpa)

Barcelona (dpa) - Der Jüngling musste ran: Die letzte Spielszene passte wortwörtlich zur derzeitigen deutschen Wasserball-Lage. Der 21-jährige Team-Benjamin Maurice Jüngling lenkte den letzen Schuss von Kasachstan ins Aus und sicherte so den 9:8-Zittersieg zum Auftakt der Schwimm-WM.

Das verjüngte Team hatte zuvor die sichere 9:4-Führung aus der Hand gegeben. "Vielleicht waren die jungen Leute zu sehr unter Druck", sagte der neue Bundestrainer Nebojsa Novoselac am Montagabend und freut sich daher regelrecht auf die eigentlich fast aussichtslose Aufgabe am Mittwochabend gegen den WM-Titelverteidiger: "Gegen Italien haben wir eine ganz andere Ausgangsposition, was den Druck angeht."

Kapitän Moritz Oeler resümierte treffend: "Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen, wichtig sind die Punkte." Der Legionär von Vasas Budapest gehört mit 27 Jahren zu den wenigen verbliebenen Routiniers im Team. Nach der 9:4-Führung zu Beginn der letzten acht Minuten klappte in der deutschen Abwehr so gut wie nichts mehr. Dabei setzt Neu-Bundestrainer Novoselac nach der verpassten Olympia-Qualifikation auf seine "serbische Schule" einer kompakten Abwehr und einstudierter Spielzüge.

Im olympischen Schwimm-Becken von 1992 aber brauchte Kasachstan in der hereinbrechenden Abenddämmerung gegen den plötzlich unaufmerksamen EM-Fünften Deutschland nicht einmal zweieinhalb Minuten für vier Tore. Das brachte den 38-jährigen Serben am Beckenrand in Wallung, nach dem Spiel analysierte er ruhig. "Dieses Spiel war nicht gut. Verteidigung ist die Hauptsache im Wasserball."

Oeler ist einer der zwei erfahreneren Spieler, die das Team führen sollen. Der Käpitän erkannte: "Das war nicht abgeklärt, ein Zeichen von mangelnder Erfahrung. Wir wussten, dass das Team die noch sammeln muss." Man habe sich von den Kasachen zu sehr einlullen lassen "und dann haben die alles oder nichts gespielt". Der Asien-Vertreter war zwar auf dem Papier Außenseiter, hatte sich aber mit eingebürgerten Spielern verstärkt. So hielt das russische Torhüter-Urgestein Nikolai Maximow einige Bälle und auch ein serbischer Center erhielt noch flugs einen kasachischen Pass.

Gegen Weltmeister Italien hofft Novoselac an diesem Mittwoch (18.50 Uhr) auf "Extra-Motivation" durch die Live-Übertragung von Eurosport. "Die Italiener sind schon klarer Favorit, da muss schon vieles gutlaufen, dass wir eine Minimalchance auf einen Sieg haben", sagte Oeler. Zu Gute kommt den Deutschen der neue WM-Modus: Erstmals scheiden die Gruppenletzten nicht aus, alle 16 Vorrundenteams qualifizieren sich für das Achtelfinale.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Dumme Idee 
Sprung auf Hai zeugt nicht gerade von Intelligenz

Diese Aktion hätte auch gerne in die Hose gehen können. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
38 % sparen: Boxspringbett inkl. Topper für nur 499,- €

Traumhaft und erholsam schlafen auf 180x200 cm - jetzt zum reduzierten Preis bei ROLLER.de.

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal