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Stimmungsvoller Empfang für Beckenteam

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Stimmungsvoller Empfang für Beckenteam

24.07.2013, 17:22 Uhr | dpa

Stimmungsvoller Empfang für Beckenteam. Daniela Schreiber bedankt sich lautstark bei den Fans für den Empfang.

Daniela Schreiber bedankt sich lautstark bei den Fans für den Empfang. (Quelle: dpa)

Barcelona (dpa) - Britta Steffen lächelte freundlich und schrieb wie die anderen Schwimmer am Flughafen von Barcelona fleißig Autogramme, doch wohler fühlte sich die Peking-Olympiasiegerin hinter den breiten Schultern des Weltjahresbesten Steffen Deibler und dessen Bruder Markus.

Mit vielen Deutschland-Fahnen, La-Ola-Wellen und Sprechhören wurde das Team um den Weltjahresbesten Steffen Deibler gleich nach der Landung am WM-Ort begrüßt. Nach dem starken Auftakt der Freiwasser-Asse und dem Gold der Wasserspringer wollen auch die Beckenschwimmer bei der einen oder anderen Siegerehrung die deutsche Flagge sehen.

"Im Becken sind wir gut dabei mit Steffen Deibler über 100 Meter Schmetterling, auch über 200 Meter Brust sind wir immer ganz gut aufgestellt. Ich denke, dass es schon noch die eine oder andere Möglichkeit gibt, erfolgreich zu sein als Verband", prognostizierte Freiwasser-Rekordweltmeister Thomas Lurz, der zusammen mit Christian Reichert und Isabelle Härle am Donnerstag im Teamwettbewerb in die Top 3 schwimmen will. Nach einer WM-Atempause am Mittwoch will das deutsche Team in Barcelona weiter Medaillen sammeln.

In kompletter Mannschaftsstärke sollen die Beckenschwimmer dabei im Hafen beim nächsten Auftritt der Freiwasser-Asse vor Ort mitfiebern - und danach selbst durchstarten. "Sie können hoffentlich direkt auf diesen positiven Zug aufspringen und dann durchgehen", erklärte Henning Lambertz. Die Erfolge von Lurz & Co. hätten "auf jeden Fall Rückenwind" gebracht, so der Chefbundestrainer.

Auf den WM-Geschmack kamen seine Schützlinge gleich am Mittwochnachmittag am Flughafen. "Sensationell, das hat richtig Spaß gemacht", sagte Steffen Deibler nach der stimmungsvollen Begrüßung durch die Nachwuchssportler. "Voll cool", pflichtete ihm Bruder Markus bei. Für die Beckenschwimmer steht am Donnerstag das erste Training im Palau Sant Jordi an, zuvor wird sich Lambertz mit Britta Steffen und Daniela Schreiber zusammensetzen und die endgültige Entscheidung über eine Teilnahme Steffens über 50 Meter Freistil treffen. Schreiber hatte ihren Verzicht zugunsten der Olympia-Vierten von London angeboten. Der Trainingszustand der Gruppe um die beiden sei "ganz in Ordnung", berichtete Heimtrainer Frank Embacher nach der Landung.

Nach dem Morgen-Training geht es am Donnerstag zum Hafen. Dort hat der Verband nach Bronze und Silber für Lurz sowie Bronze für Angela Maurer in seiner erfolgreichsten Sparte das nächste "Eisen im Feuer", so Freiwasser-Bundestrainer Stefan Lurz. Nach Rang drei bei der WM vor zwei Jahren soll wieder eine Teammedaille her.

Nach einem knappen WM-Drittel liegt der DSV mit vier Medaillen über dem Soll und durfte sich am Mittwoch über eine weitere Finalteilnahme freuen. Maria Kurjo überstand die Vorausscheidung im Vorkampf vom Turm auf dem 15. Platz. Nach den 294,05 Zählern dort steigerte sich die EM-Dritte im Halbfinale auf 317,60 Punkte - ein starker fünfter Rang. "Ich bin superfroh, dass ich ins Finale gekommen bin und dann noch der fünfte Platz. Das war für mich selber ein bisschen überraschend", sagte Kurjo. Wassersprung-Bundestrainer Lutz Buschkow gratulierte gleich und umarmte die 23-Jährige.

Mehr und mehr rücken jedoch die prestigeträchtigen Beckenwettbewerbe in den Fokus. Mit großer Vorfreude nimmt der einzige deutsche Weltjahresbeste Deibler die Titelkämpfe in Angriff. "Ich fühle mich selber nicht als Leader, ich freue mich einfach, dass sich unsere Arbeit auszahlt. Vielleicht kann ich ein paar aus dem Team mitziehen und zeigen, dass wir vorne mitschwimmen können, mit den Bedingungen, die wir in Deutschland haben", erklärte der 26-Jährige im dpa-Interview.

Lurz soll indes beim Team-Wettbewerb und im Kampf gegen die Uhr seine ganze Routine ausspielen. "Aller Voraussicht nach schwimmt Christian vorweg, der Thomas als Puffer und die Isi volle Kanne hinterher. Dadurch dass Isabelle im Becken sehr gut ist, zählen wir zu den Favoriten", erklärte Trainer Stefan Lurz die Taktik. "Es geht darum, dass wir die perfekte Geschwindigkeit für die Frau wählen."

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