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Formel 1: Rennstall-Wechsel von Nico Hülkenberg weiter offen

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Sauber-Pilot Hülkenberg wechselt wohl zu Lotus oder Ferrari

26.07.2013, 08:04 Uhr | sid, dpa

Formel 1: Rennstall-Wechsel von Nico Hülkenberg weiter offen. Wohin der Weg von Sauber-Pilot Nico Hülkenberg im nächsten Jahr geht, bleibt vorerst offen.  (Quelle: imago/Crash Media Group)

Wohin der Weg von Sauber-Pilot Nico Hülkenberg im nächsten Jahr geht, bleibt vorerst offen. (Quelle: Crash Media Group/imago)

Als neuer Teamkollege von Dreifach-Weltmeister Sebastian Vettel bei Red-Bull-Racing um den Titel zu kämpfen, bleibt für Nico Hülkenberg vorerst wohl nur ein Traum. Aber ein Wechsel zu Lotus oder Ferrari erscheint durchaus realistisch. Sauber-Pilot Hülkenberg hat längst das Interesse einiger Top-Teams der Formel 1 geweckt. Der Rennfahrer bremst indes bei Fragen zu seinen Aufstiegschancen ab. "Warten wir mal ab, wie sich die Dinge entwickeln", sagte Hülkenberg vor dem Großen Preis von Ungarn (Sonntag, ab 13.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker). Er wisse auch nicht, bis wann die Entscheidung falle.

Dabei würde es den 25-Jährigen aus verschiedenen Gründen reizen, Vettels Teamkollege zu werden. "Ich hätte nichts dagegen, zumal man dann in einem Auto sitzt, das sehr konkurrenzfähig sein sollte, das die letzten drei Jahre Weltmeister geworden ist", sagte er. "Und vor allen Dingen misst man sich dann mit dem aktuellen dreimaligen Weltmeister." Red Bull sei "natürlich die letzten Jahre das Maß aller Dinge" gewesen.

Hülkenberg: Vorzeitiger Abschied von Sauber ist "Quatsch"

Derweil zeigte sich der Sauber-Pilot amüsiert über Gerüchte, er werde seinen finanziell angeschlagenen Rennstall Sauber noch vor dem Saisonende verlassen. "Das ist Quatsch", sagte der 25-Jährige im Vorfeld des Großen Preises von Ungarn "Die Gerüchte bringen mich zum Lachen. Ich habe sie von einigen Usern auf meiner Twitter-Seite gelesen und dachte nur: 'Wo kommt das denn her?'" Er sei sich "sehr sicher", dass er die Saison bei Sauber beende.

Für welchen Rennstall er im kommenden Jahr fahre, sei aber noch völlig offen, einen Vertrag hat er nicht. "Ich schaue mir alle Optionen an, aber ich habe mich noch nicht entschieden", sagte Hülkenberg. "Ich spreche mit verschiedenen Leuten, Sauber gehört auch dazu." Anfang der vergangenen Woche gab der Schweizer Rennstall die Partnerschaft mit drei russischen Unternehmen bekannt und äußerte sich hoffnungsvoll über "neue Perspektiven und Einnahmequellen".

Lotus und Ferrari wohl die Favoriten

Nachdem Hülkenberg bei Sauber wegen ausstehender Gehaltszahlungen offensichtlich gekündigt hat, ist der Rheinländer auf dem Markt und auch bei den Branchengrößen für 2014 ein Thema. Vieles spricht für Lotus. Der Finne Kimi Räikkönen gilt als heißer Kandidat bei Red Bull. Und das Cockpit von Romain Grosjean ist bei Lotus ebenfalls noch nicht bestätigt.

Bei Ferrari wackelt Felipe Massas Position, so dass auch hier ein Platz frei werden dürfte. Führende Vertreter der Roten haben Hülkenberg mehrfach als "interessanten Fahrer" bezeichnet. "Ferrari ist auf jeden Fall ein Team mit einer gewaltigen Geschichte. Es zählt zu den Top-Teams. Aber es ist noch alles offen, was meine Zukunft betrifft", erklärte Hülkenberg.

"Performance und Perspektive" stehen ganz oben

Er hat klare Vorstellungen darüber, welche Voraussetzungen bei seinem künftigen Arbeitgeber erfüllt sein müssen. "Die Performance und die Perspektiven stehen ganz oben", sagte er im Fahrerlager auf dem Hungaro-Ring. Erst dann gehe es um Details wie etwa die Laufzeit seines Vertrags. Generell müsse im Gesamtpaket "alles stimmen", betonte er.

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Hülkenberg mit bisherigem Saisonverlauf "nicht glücklich"

Aktuell muss Hülkenberg schauen, dass er in der bislang völlig verkorksten Saison mit Sauber noch einigermaßen die Kurve kriegt. Nur sieben Punkte in neun Rennen sind frustrierend, auch wenn er dies nicht so harsch formulieren möchte. "Frustriert ist nicht das richtige Wort. Natürlich sind das Team und ich damit nicht zufrieden und auch nicht glücklich mit dem bisherigen Saisonverlauf", lautet Hülkenbergs ernüchterndes Fazit. "Die Ansprüche sind schon höher, vor allem nach dem letzten Jahr für Sauber. Aber so ist das Leben, so ist die Formel 1." Dieses Jahr sei das Auto "leider nicht stark genug".

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