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Franzi van Almsick kritisiert DSV und Britta Steffen für Schwimm-WM-Chaos

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"Kasperletheater"! Van Almsick kritisiert DSV und Steffen

27.07.2013, 08:18 Uhr | sid

Franzi van Almsick kritisiert DSV und Britta Steffen für Schwimm-WM-Chaos. Franziska van Almsick begleitet die Schwimm-WM als TV-Expertin. (Quelle: imago/Camera4)

Franziska van Almsick begleitet die Schwimm-WM als TV-Expertin. (Quelle: Camera4/imago)

Der frühere Schwimmstar Franziska van Almsick hat das "große Kasperletheater" im Deutschen Schwimm-Verband (DSV) kurz vor dem WM-Start der Beckenwettbewerbe (28. Juli bis 4. August) kritisiert und Unverständnis für ihre frühere Teamkollegin Britta Steffen gezeigt. "Ich denke, dass ist wieder so eine ganz klare Britta-Steffen-Situation. Man kann sich fast schon darauf verlassen, dass es ein kleines Wirrwarr gibt kurz vorher. Aber jetzt ist die Entscheidung gefallen, ab jetzt kann man Daniela Schreiber und dem ganzen deutschen Team nur viel Glück und Nervenstärke wünschen", sagte van Almsick.

Hintergrund ist die überraschende Entscheidung, dass in Barcelona nicht die Weltrekordlerin Steffen über 50 m Freistil an den Start gehen wird, sondern die im Medaillenkampf chancenlose Daniela Schreiber, obwohl diese ihren bei der DM erschwommenen Startplatz freiwillig geräumt hätte. Über die unzureichenden Erklärungen der DSV-Verantwortlichen kann van Almsick nur den Kopf schütteln.

"Zeichen, das sich nicht viel verändert hat"

"Es ist wieder ein großes Kasperletheater beim DSV. Ich frage mich immer wieder, warum so etwas sein muss kurz vor einer WM oder EM oder Olympia. Das ist für mich ein Zeichen, dass sich nicht wahnsinnig viel geändert hat", sagte die zweimalige Weltmeisterin und meinte: "Die Verantwortlichen haben dort das Talent, immer unglückliche Entscheidungen zu treffen. Fast zehn Jahre nach dem Ende meiner Karriere bekommt das der DSV immer noch nicht auf die Reihe. Da sage ich: Das geht ja gut los! Da freue ich mich auf meine Arbeit als ARD-Expertin."

Dass Steffens beharrliches Schweigen nicht zur Aufklärung beiträgt, findet van Almsick fast schon konsequent. "Es ist nicht ganz einfach, Britta Antworten zu entlocken und ihre Handlungen zu verstehen. Ich wurde in der Vergangenheit öfters schon belächelt, weil ich diese Meinung geäußert habe, mittlerweile versteht vielleicht der ein oder andere was ich damit ausdrücken wollte", sagte die viermalige Olympia-Zweite, die selbst bei der WM 1994 von einem Startverzicht ihrer Teamkollegin Dagmar Hase profitiert hatte.

Almsick will nicht böse sein

Erst dadurch hatte die damals nicht zum fürs Finale qualifizierte van Almsick in Weltrekordzeit zu Gold schwimmen können. Einen Rat werde die ehemalige Weltklasse-Schwimmerin der Hallenserin Steffen aber nicht mit auf den Weg geben. "Ich rate ihr schon lange nichts mehr, und ich werde ihr auch in Zukunft nichts mehr raten. Sie muss ihren eigenen Weg finden, sie ist lange dabei. Ich finde es schade und weiß nicht genau, ob sie merkt, dass es nicht wirklich förderlich ist", so van Almsick: "Ich will gar nicht böse über sie reden, mehr als sagen, dass auch ich das nicht verstehe, möchte ich nicht. Sie soll über 100 Meter Freistil zeigen, was in ihr steckt und dafür wünsche ich ihr viel Erfolg." ´

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