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Hannover 96 im Teamcheck: Kader von Mirko Slomka bleibt Mittelmaß

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Kein Europa-Comeback: Hannover bleibt Mittelmaß

30.07.2013, 07:39 Uhr | t-online.de

Hannover 96 im Teamcheck: Kader von Mirko Slomka bleibt Mittelmaß. Für Hannover 96 wird es in der neuen Saison schwierig, große Sprünge zu machen.  (Quelle: imago/Kaletta)

Für Hannover 96 wird es in der neuen Saison schwierig, große Sprünge zu machen. (Quelle: Kaletta/imago)

Von Michael Glang

Viel schlechter hätte die Vorbereitung für Hannover 96 kaum laufen können. Das Team von Trainer Mirko Slomka hat in den Wochen vor der Bundesliga-Saison die Verletzungsseuche ereilt. Bis zu 13 Spieler gleichzeitig fehlten dem Coach bei den Einheiten. Dazu hielt der Transfer-Poker um Top-Stürmer Mame Diouf die Niedersachsen auf Trab. Nach der verpassten Qualifikation zur Europa League will der Klub wieder um die internationalen Plätze spielen. Doch das wird schwierig.

Schon das Startprogramm hat es in sich. Die 96er müssen gleich gegen den VfL Wolfsburg ran, am 2. Spieltag wartet die Partie bei Borussia Mönchengladbach. Nach den Heimspielen gegen Schalke und Mainz geht es zum FC Bayern München.

Personelle Situation

Es hat sich einiges getan bei der Slomka-Truppe. Mohammed Abdellaoue hat den Klub in Richtung Stuttgart verlassen, Dampfmacher Sergio Pinto heuerte bei UD Levante in Spanien an.  Auch Johan Djourou (HSV), Mario Eggimann (Union Berlin) und Konstantin Rausch (Stuttgart) gehören nicht mehr zum Kader.

Neu dabei ist hingegen Leonardo Bittencourt. Der Dribbelkünstler konnte sich bei Borussia Dortmund zwar nicht durchsetzen, gilt gleichwohl aber weiter als hochbegabt und hat einen Vertrag bis 2017 unterschrieben. An der Leine hat der 19-Jährige nun die Möglichkeit, sich über Einsätze zu entwickeln und in der Bundesliga Fuß zu fassen. Ob er aber direkt zur gewünschten Verstärkung wird, ist offen. Zwei Verstärkungen sind dagegen Edgar Prib und Salif Sané. Prib kam vom Absteiger aus Fürth und soll dem Mittelfeld der Niedersachsen neue Impulse geben. Der 23-Jährige stand auch in Dortmund, Frankfurt und Freiburg auf dem Zettel, entschied sich letztlich für Hannover. Sané stand zuletzt beim AS Nancy unter Vertrag, mit dem er in die zweite Liga abstieg. Daran konnte auch die Tatsache, dass Sané über die stärksten Zweikampfwerte der Ligue 1 verfügte, nichts ändern.

Stärken und Schwächen

Wohl bei keinem anderen Klub ist die Schere zwischen starker Offensive und mangelnder Defensive so gravierend wie bei Hannover. Mit 62 Gegentoren musste 96 mehr Treffer als die Absteiger aus Düsseldorf und Fürth hinnehmen. 60 geschossene Tore übertrafen letzte Saison nur Bayern, Dortmund und Leverkusen. Da Manager Dirk Durfner einem Wechsel von Mame Diouf zu Stoke City einen Riegel vorschob, wird die Slomka-Truppe auch weiter ihr Heil im Gang nach vorne suchen.

In der Abwehr hängt viel davon ab, ob Sané der erhoffte Stabilisator wird. Er soll die Rolle ausfüllen, die Djourou zuletzt nicht erfüllen konnte. Doch auch ansonsten muss sich die Defensive um Nationalkeeper Ron-Robert Zieler deutlich steigern. „Ich bin mir ziemlich sicher, dass es besser wird. Und ich bin hochmotiviert“, sagte Zieler dem „kicker“. Slomka bemerkte nach der Testspiel-Pleite gegen den türkischen Erstligisten Kasimpasa man müsse sich „in Vierkette und auf der Doppelsechs noch besser finden“. Viel Zeit dazu bleibt nicht mehr.

Der Trainer

Bis 2016 steht Slomka noch bei den 96ern unter Vertrag. Der zeigt, wie sehr die Führungsebene um Martin Kind die Arbeit des Trainers schätzt. Nachdem das Team aber nun die Europa League verpasst hat, steht Slomka am Scheideweg. Gelingt es ihm die Neuzugänge schnell zu integrieren, um die Abgänge zu kompensieren? Dazu muss der Coach, der seit jeher für offensiven Fußball steht, die Defensive dicht machen. Die Kunst wird daraus bestehen, einen gesunden Mittelweg zu finden, also ohne Angriffspower einzubüßen.

Prognose

Die Konkurrenz im Kampf um die Europa-League-Plätze hat aufgerüstet: Gladbach und Stuttgart haben auf dem Transfermarkt zugeschlagen, auch mit dem VfL Wolfsburg wird wieder zu rechnen sein. Für Hannover bleibt damit nur ein Platz im Mittelfeld, die Niedersachsen drohen den Anschluss an die Spitzenplätze zu verlieren. Das internationale Geschäft werden wie in der Vorsaison andere unter sich aufteilen.

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