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Schwimm-WM 2013: Britta Steffen enttäuscht mit Staffel in Barcelona

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Steffen schwimmt mit Staffel hinterher

29.07.2013, 09:14 Uhr | sid

Schwimm-WM 2013: Britta Steffen enttäuscht mit Staffel in Barcelona. Die deutsche Staffel: Daniela Schreiber (von li. nach re.), Alexandra Wenk, Britta Steffen und Dorothea Brandt. (Quelle: dpa)

Die deutsche Staffel: Daniela Schreiber (von li. nach re.), Alexandra Wenk, Britta Steffen und Dorothea Brandt. (Quelle: dpa)

Britta Steffen brach erst ihr monatelanges Schweigen und schwamm dann mit einer schlechten Staffel deutlich an einer Medaille vorbei, Steffen Deibler sorgte mit einem "geilen" Rekord für einen Paukenschlag. Schon am ersten Tag der Beckenwettbewerbe der Schwimm-WM in Barcelona standen die beiden Stars des deutschen Teams im Mittelpunkt.

Nachdem Weltrekordlerin Steffen das große Rätsel über ihren Startverzicht auf ihrer Paradestrecke auflöste, musste sich die 29-Jährige mit der 4x100-Meter-Freistilstaffel im Palau Sant Jordi mit dem achten und letzten Platz begnügen. "Das ist nix, das ist tief enttäuschend für alle. Da müssen wir uns tiefsinnig hinterfragen", sagte eine gefrustete Steffen, die nur mäßige 53,59 Sekunden fliegend schwamm. Auch ihre Staffelkolleginnen Dorothea Brandt, Daniela Schreiber und Alexandra Wenk, die alle fast zwei Sekunden langsamer waren als Steffen, waren bedient.

Deibler: "Es ist geil"

Deibler unterstrich dagegen eindrucksvoll seine Ambitionen, als er in deutscher Rekordzeit über 50 m Schmetterling (32,02 Sekunden) als Sechster ins Finale einzog. "Es ist geil, anzuschlagen und so eine Zeit zu lesen. So kann es weiter gehen. Im Finale geht es sauschnell zu. Ich bin froh, mit dabei zu sein", sagte Deibler, der seine eigene nationale Bestmarke um mehr als drei Zehntelsekunden pulverisierte.

Über die doppelte Distanz ist der Weltjahresbeste sogar ein Siegkandidat. Wenige Minuten später war Deibler mit seinen Teamkollegen Markus Deibler, Christoph Fildebrandt und Dimitri Colupaev im 4x100-Meter-Freistilrennen auf Rang sechs aber chancenlos.

Schwacher deutscher Start

Hendrik Feldwehr konnte sich als Zehnter über 100 Meter Brust trotz persönlicher Saisonbestzeit (1:00,05) nicht für den Endkampf qualifizieren. Damit scheiterten am ersten Tag sechs von sieben Einzelstartern des deutschen Schwimm-Teams an der Finalhürde. Der neue Schwimm-Bundestrainer Henning Lambertz forderte: "Wir müssen kämpfen. Wir müssen jetzt die kleinen Körnchen überall zusammenkratzen." Es sei aber nicht nötig, schon nach dem ersten Tag "eine Trauermiene aufzusetzen".

Gold geht an China

Das erste Gold der diesjährigen Titelkämpfe sicherte sich der chinesische Olympiasieger Sun Yang über 400 Meter Freistil in Weltjahresbestzeit (3:41,59). Der Weltrekord (3:40,07) von Paul Biedermann, der wegen Trainingsrückstandes nicht bei der WM startet, blieb aber unangetastet.

Bei den Frauen setzte sich in der gleichen Disziplin die Amerikanerin Katie Ledecky durch und schwamm ebenfalls so schnell wie noch keine andere in diesem Jahr zuvor (3:59,82).

Klein sichert sich Bronze

Springer Sascha Klein freute sich dagegen über Turm-Bronze. "Es ist der Wahnsinn!", sagte Klein und zog ein überaus positives WM-Fazit: "Perfekt, einfach perfekt." Genau eine Woche nach seinem Gold-Coup mit Patrick Hausding mit 508,55 Punkten musste der 27-Jährige nur dem chinesischen Titelverteidiger Qui Bo und Olympiasieger David Boudia aus den USA den Vortritt lassen.


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