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Britta Steffen & die Langbahn: Seit 2009 keine Erfolge bei Schwimm-WM

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Britta Steffen und die Langbahn: Seit 2009 keine Erfolge bei Schwimm-WM

29.07.2013, 12:58 Uhr | dpa

Britta Steffen & die Langbahn: Seit 2009 keine Erfolge bei Schwimm-WM. Britta Steffen bestimmt bei den Saison-Höhepunkten immer wieder die Schlagzeilen.

Britta Steffen bestimmt bei den Saison-Höhepunkten immer wieder die Schlagzeilen. (Quelle: dpa)

Barcelona (dpa) - Immer wieder bestimmt Weltrekordlerin Britta Steffen bei den Saison-Höhepunkten die Schlagzeilen aus Sicht des Deutschen Schwimm-Verbandes. Auch aktuell in Barcelona.

Seit ihrem Doppelerfolg von Rom 2009 hielten Weltmeisterschaften für Steffen schwere Stunden bereit. Eine Chronologie ihrer Langbahn-Großereignisse seit 2006:

  • Budapest 2006: Mit vier Siegen und drei Weltrekorden geht Steffens Stern bei der EM in Ungarn auf. Sie selbst kann ihren Weltrekord über 100 Meter Freistil vor Freude kaum fassen.
  • Melbourne 2007: Beim großen Duell mit Lokalmatadorin Lisbeth Lenton muss sich Steffen auch Doping-Verdächtigungen der australischen Presse erwehren. Mit Silber und Bronze ist sie nicht ganz zufrieden.
  • Peking 2008: Vor den spektakulären Auftritten im Wasserwürfel bei Olympia schweigt Steffen. Dann schlägt sie zweimal als Erste an. Gold über 50 und 100 Meter Freistil. Sie ist der gefeierte Star.
  • Rom 2009: Steffen ist nicht zu schlagen. Bei der WM wird sie Doppel-Weltmeisterin. Über 50 und 100 Meter Freistil wird sie nicht nur für den Titel, sondern auch für Weltrekorde bejubelt.
  • Budapest 2010: Steffen muss die Saison krank sausenlassen. Für die ARD ist sie am TV-Mikro dabei. Dem Schwimm-Verband fehlt sie bei der EM als Erfolgsgarantin.
  • Shanghai 2011: Hohe Erwartung, heftige WM-Enttäuschung. Britta Steffen fühlt sich eher als "Trabi". Mittendrin reist sie fluchtartig ab. Der Verband versucht, sich vor seine Sportlerin zu stellen.
  • London 2012: Die Zeit über 100 Meter sei vielleicht vorbei, mutmaßt Steffen nach dem vorzeitigen Aus bei den Sommerspielen. Über 50 Meter schlägt sie als starke Vierte zurück.
  • Barcelona 2013: Erst gibt es Debatten über einen 50 Meter Start, dann steigt sie nach der Freistil-Staffel zum Auftakt "tiefenttäuscht" aus dem Becken. War das ihr letztes WM-Finale oder kommt doch noch was?

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