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Nach WM-Aus: Jugend forscht ohne Wasserball-Routiniers

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Nach WM-Aus: Jugend forscht ohne Wasserball-Routiniers

29.07.2013, 15:25 Uhr | dpa

Nach WM-Aus: Jugend forscht ohne Wasserball-Routiniers. Die deutschen Wasserballer müssen das Aus bei der WM verarbeiten.

Die deutschen Wasserballer müssen das Aus bei der WM verarbeiten. (Quelle: dpa)

Barcelona (dpa) - Die Jugend soll weiter forschen dürfen. Auch nach dem frühen WM-Aus der Wasserballer will Bundestrainer Nebojsa Novoselac von seinem Kurs eines verjüngten Nationalteams nicht abweichen.

"Mit diesen Leuten machen wir zu 100 Prozent weiter. Andere haben abgesagt, ich finde das sehr traurig", sagte der Serbe nach dem 4:8 gegen Australien im WM-Achtelfinale.

Auf die erfahrenen Leistungsträger, von denen es sich einige erst kurz vor der WM anders überlegten, will der geradlinige 38-Jährige am liebsten auch künftig verzichten. "Natürlich, warum nicht? Was bedeutet es, wenn ein Spieler die Qualität hat und keine Lust aufs Nationalteam? Dann wird er besser das Spiel auf Eurosport schauen", kommentierte Novoselac, dem diese Einstellung aus der Wasserball-Hochburg Serbien natürlich völlig fremd ist.

Der ehemalige Bundestrainer Hagen Stamm hatte Novoselac selbst als Nachfolger empfohlen, zuvor war der Serbe Vereinscoach des diese Saison entthronten Serienmeisters Spandau 04. Stamm hatte seinen Rücktritt erklärt, nachdem das deutsche Wasserball-Team die Olympia-Qualifikation verpasste.

Stamm ist eher ein Verfechter eines sanfteren Übergangs mit Routiniers wie Torhüter-Urgestein Alexander Tchigir oder seinem Schwiegersohn, dem früheren Kapitän Marc Politze. "Aber ich denke, der Weg von Novoselac ist auch akzeptabel. Man sollte jetzt nicht sagen, hätte, hätte, hätte....", sagt Stamm - bemüht den Eindruck des besserwisserischen Ex-Trainer nicht aufkommen zu lassen.

Zum ersten Mal seit acht Jahren verpassten Deutschlands Wasserballer den Einzug ins WM-Viertelfinale. Aber auch Stamm brauchte in der Vergangenheit mehrere Anläufe, um als Trainer Erfolge vorzuweisen. Das Aus gegen Australien war verdient, wie bereits in den Spielen zuvor fehlte der jungen Mannschaft die Konstanz.

Da die EM 2014 in Budapest bereits vor der WM erreicht war, kann Novoselac weiter ohne Qualifikations-Druck arbeiten und das schwere Ziel Olympia in Rio anpeilen. "2016 sind wir alle drei Jahre älter. Man macht keinen Fehler, wenn man diesen Weg weiter geht", sagte Heiko Nossek, dessen zwei Tore dem Spiel auch keine Wende geben konnten.

Teammanager Michael Zellmer erinnerte an die leichtfertig durch die Routiniers verpasste Olympia-Qualifikation für London 2012: "Es ist nicht so, dass die Erfahrenen früher jedes Spiel aus dem Feuer gerissen hätten."

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