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Schwimm-WM 2013: Steffen Deibler erhält Lob von Paul Biedermann

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Biedermann-Lob für Deibler nach Rang sechs

30.07.2013, 07:28 Uhr | dpa

Schwimm-WM 2013: Steffen Deibler erhält Lob von Paul Biedermann. Steffen Deibler kam über 50 Meter Brust nur als Sechster ins Ziel.

Steffen Deibler kam über 50 Meter Brust nur als Sechster ins Ziel. (Quelle: dpa)

Barcelona (dpa) - Ein Lob für den vorbildlichen Steffen Deibler gab es vom pausierenden Paul Biedermann - auch wenn es nicht zu einer überraschenden Medaille reichte.

Als Sechster über 50 Meter Schmetterling kletterte der 26-Jährige trotzdem mit einem Lächeln aus dem WM-Becken von Barcelona. Sein deutscher Rekord von 23,02 Sekunden aus dem Halbfinale hätte sogar zu Silber hinter Weltmeister Cesar Cielo (Brasilien/23,01), eine weitere Leistungssteigerung gar zu Gold gereicht. Aber alle acht Finalisten blieben unter ihren Halbfinal-Zeiten. Auch daher wollte sich der Hamburger nicht ärgern.

"Ich kann zufrieden ins Bett gehen", erklärte der deutsche Hoffnungsträger nach erneut starken 23,28 Sekunden im Endlauf. "Mein Hauptrennen kommt am Freitag, da freue ich mich drauf." Über 100 Meter Schmetterling ist er Weltjahresbester. "Steffen ist in einer super Form", betonte Chefbundestrainer Henning Lambertz. Das kann er nicht über alle seine Schwimmer sagen. Am Vormittag schieden sechs von sieben Deutschen im Vorlauf aus. "Das ist nichts, da müssen wir uns wirklich was einfallen lassen." Dass fast alle deutschen Starter langsamer sind als die dieses Jahr entschärften WM-Normzeiten "dafür muss es einen Grund geben und den müssen wir finden", so Lambertz.

Wacker schlug sich noch Clemens Rapp, der in guten 1:47,51 Minuten nach einer deutlichen Leistungssteigerung zum Vorlauf das Finale über 200 Meter Freistil mit den Olympiasiegerin Ryan Lochte (USA) und Yannick Agnel (Frankreich) als Zwölfter verpasste.

Biedermann, wie auch der zurückgetretene US-Superstar Michael Phelps nur als Zuschauer in der imposanten Halle, fand es als ARD-Gast "komisch" dieses Halbfinal-Rennen auf einer seiner beiden Weltrekordstrecken nur beobachten zu können. Beim Doppel-Weltmeister von 2009 "kribbelte" es im Palau Sant Jordi etwas, lobend äußerte sich der Freund von Britta Steffen über den Deibler-Auftritt. "Ich denke, dass er das ganz großartig gemacht hat und mit dem deutschen Rekord gestern gezeigt hat, dass er auf dem richtigen Weg ist", erklärte Biedermann und formulierte die Team-Devise: "Jetzt sollten wir uns alle freuen auf die 100 Meter Schmetterling und ihm die Daumen drücken."

Freuen durften sich auch andere. Über 100 Meter Brust der Männer schlug der Australier Christian Sprenger nach 58,79 Sekunden als Erster an und wurde als Goldmedaillengewinner Nachfolger des vor einem Jahr gestorbenen Norwegers Alexander Dale Oen. Bei den Damen jubelte die 19-jährige Schwedin Sarah Sjöström nach dem Finale über Gold über 100 Schmetterling. Der Titel über 200 Meter Lagen ging an die ungarische Europameisterin Katinka Hosszu in 2:07,92. Auch Britta Steffen applaudierte mit einem Lächeln auf der Tribüne. Olympiasiegerin Ye Shiwen (China) ging als Vierte überraschend leer aus.

Einen Weltrekord gab es unter dem Jubel der Zuschauer auch noch. Im Halbfinale über 100 Meter Brust schwamm die 16-jährige Olympiasiegerin Ruta Meilutyte in 1:04,35 eine Zehntelsekunde schneller als die Amerikanerin Jessica Hardy bei ihrer vier Jahre alten Bestmarke.

Überholt wurde der Deutsche Schwimm-Verband im Medaillenspiegel von den USA noch nicht, es bleibt Rang drei. Eine nächste gute Chance für den DSV gibt es am Dienstag, wenn Anna Bader zu den Mitfavoritinnen im Klippenspringen zählt.

Einen Tag nach der ernüchternden Freistil-Staffel um Britta Steffen gab es am Montag schon nach den Vorläufen Tränen. Verheult kletterte Selina Hocke aus dem Becken. In 1:02,94 Minuten war die Berlinerin als Vorlauf-31. über 100 Meter Rücken klar über ihrer Zeit von den deutschen Meisterschaften (1:01,52) Ende April geblieben. Lisa Graf wird an ihrer Stelle die Lagen-Staffel schwimmen. Rund eine Sekunde blieb auch Felix Wolf in 55,88 Sekunden über seiner DM-Zeit. Caroline Ruhnau schied über 100 Meter Brust als 22. aus. "Das ist wirklich scheiße", sagte Ruhnau. Über 1500 Meter Freistil verfehlten Leonie Antonia Beck und Sarah Köhler erwartungsgemäß das Finale. Auch für Dimitri Colupaev waren die 200 Meter Freistil nach 1:48,50 Minuten vorbei.

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