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Verrücktes Beach-Duell: HSV kontra FC St. Pauli

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Volleyball  

Verrücktes Beach-Duell: HSV kontra FC St. Pauli

02.08.2013, 20:33 Uhr | dpa

Verrücktes Beach-Duell: HSV kontra FC St. Pauli. Sebastian Dollinger (r) und Stefan Windscheif tragen das HSV-Vereinsemblem.

Sebastian Dollinger (r) und Stefan Windscheif tragen das HSV-Vereinsemblem. (Quelle: dpa)

Klagenfurt/Berlin (dpa) - Weit ab von den Pokal-Spielplätzen dieses Wochenendes streiten der Hamburger SV und der FC St. Pauli um die Vorherrschaft - bei der Beachvolleyball-EM in Österreich.

Stefan Windscheif und Sebastian Dollinger treten am Wörthersee für Deutschland und auch für den HSV an - Mischa Urbatzka und Markus Böckermann tragen das Vereinsemblem des Rivalen FC St. Pauli. Doch anders als beim Fußball sind alle vier Profis eher Kollegen als Rivalen. "Das klingt grotesk, aber wir leben nicht die klassische Rivalität dieser Clubs. Im Gegenteil, wir profitieren voneinander", erklärte der 30-jährige Urbatzka.

Die innige Abneigung zwischen den beiden Hamburger Clubs und deren Fans hat auf die Beacher keine Auswirkungen. "Im Gegenteil", betonte der HSV-Spieler Windscheif: "Wir haben ein blendendes Verhältnis." So trainieren die Teams gemeinsam in Hamburg, gestalten ihre Trainingslager auf Fuerteventura zusammen und teilen sich sogar die Dienste von Trainer Bernd Schlesinger. Also Harmonie pur, "wir unterstützen uns gegenseitig, wo immer wir können", sagte Windscheif.

Die Rivalität werde eher von außen hereingetragen, berichteten die Hamburger. So veranstalten beide Teams im Trainingslager schon mal Showspiele für Touristen, denen die Embleme auf ihren Hosen aufgefallen waren. "Das war sehr lustig", erinnerte sich Windscheif. In Klagenfurt ist das Kräftemessen für Böckermann/Urbatzka nach dem Aus gegen die Weltmeister Alexander Brouwer und Robert Meeuwsen (Niederlande) beendet, das HSV-Duo steht dagegen im Achtelfinale.

Urbatzka ist in Elmshorn groß geworden, Böckermann in Hamburg geboren und in Oldenburg aufgewachsen. "Von daher gibt es schon eine Affinität zum FC St. Pauli, als Jugendlicher hatte ich sogar eine Vereinsfahne in meinem Zimmer hängen", berichtete Urbatzka, der als bisher beste EM-Platzierung einen neunten Rang aus dem Jahr 2008 stehen hat. Sein Engagement für St. Pauli sei eine "Herzensangelegenheit". So weit geht die Verbundenheit bei Windscheif nicht, er gestand sogar: "Eigentlich bin ich Bayern-Fan."

Urbatzka sagte, sein Team profitiere nicht monetär vom Club, sondern eher von der Strahlkraft: "Beachvolleyball lässt sich über den Namen FC St. Pauli wesentlich besser transportieren."

Trainer Schlesinger hält die Konstellation für eine lustige Angelegenheit: "Ich sehe das ganz entspannt, weil ich mich nur am Rande für Fußball interessiere und in beide Stadien gehe, wenn ich die Möglichkeit habe." Die Frotzeleien zwischen den Lagern lockern im Trainingslager die Stimmung auf: "Wenn wir uns nichts mehr zu sagen haben, das ist immer ein Thema", berichtete Schlesinger.

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