Schwimm-WM 2013
Brandt WM-Achte über 50 Meter - Lagen-Staffel Fünfter05.08.2013, 16:05 Uhr | dpa
Barcelona (dpa) - Freistilschwimmerin Dorothea Brandt hat im WM-Finale über 50 Meter erwartungsgemäß nicht in den Medaillenkampf eingreifen können. Die 29-Jährige belegte in Barcelona in 24,81 Sekunden den achten Rang.
Weltmeisterin wurde die niederländische Olympiasiegerin Ranomi Kromowidjojo in 24,05 vor der Australierin Cate Campbell und Francesca Halshall aus Großbritannien. Für Brandt war es das erste Einzel-Finale bei einer WM. Sie blieb über ihrer Bestzeit von 24,51 von den deutschen Meisterschaften.
Die deutsche Lagen-Staffel der Männer hat einen guten fünften Platz belegt. Felix Wolf, Hendrik Feldwehr, Philip Heintz und Steffen Deibler waren in 3:33,97 Minuten schneller als beim Auftritt des deutschen Teams in 3:34,91 im Vorlauf. Der Sieg ging am Sonntagabend überraschend an Frankreich. Titelverteidiger und Olympiasieger USA wurde wegen eines Wechselfehlers disqualifiziert. Zweiter wurde die Auswahl Australiens, auf Rang drei kam das Quartett aus Japan.
Zuvor hatte sich die Ungarin Katinka Hosszu in 4:30,41 Minuten den Titel über 400 Meter Lagen bei den Frauen gesichert. Sie siegte vor der lautstark angefeuerten Spanierin Mireia Belmonte Garcia und der Amerikanerin Elizabeth Beisel. Für Hosszu war es nach dem Erfolg über 200 Meter Lagen der zweite Sieg in der katalanischen Metropole.
Die deutschen Schwimmerinnen haben in der Lagen-Staffel über 4 x 100 Meter Platz acht belegt. Das Quartett mit Lisa Graf, Caroline Ruhnau, Alexandra Wenk und Britta Steffen schlug am Sonntag nach 4:01,81 Minuten an und war langsamer als im Vorlauf. Erneut Weltmeister wurde Olympiasieger USA. In 3:53,23 Minuten lagen die US-Girls vor Australien und China.
Die 18-jährige Amerikanerin Missy Franklin holte zum Abschluss dieser Titelkämpfe in der Staffel ihren sechsten Titel von Barcelona. Das hatte vor ihr bei einer WM noch keine Schwimmerin geschafft. Die USA waren erneut erfolgreichste Nation. Deutschland holte in den 68 WM-Entscheidungen zehn Medaillen (3-3-4). Die Beckenschwimmer gewannen einmal Silber und damit so wenig Edelmetall wie noch nie seit der ersten WM 1973.
05.08.2013, 16:05 Uhr | dpa
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