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DFB-Vize Koch weist Vorwürfe der Doping-Studie zurück

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Doping-Studie  

DFB-Vize Koch weist Vorwürfe zurück

07.08.2013, 07:31 Uhr | dpa

DFB-Vize Koch weist Vorwürfe der Doping-Studie zurück. Der DFB widerspricht den Dopingvorwürfen, die aus der neuen Studie abgeleitet werden.

Der DFB widerspricht den Dopingvorwürfen, die aus der neuen Studie abgeleitet werden. (Quelle: dpa)

Frankfurt/Main (dpa) - DFB-Vizepräsident Rainer Koch hat den Vorwurf eines Ephedrinmissbrauchs von deutschen Fußball-Nationalspielern bei der WM 1966 zurückgewiesen. "Das war nicht der Fall", sagte er in einem Interview auf dfb.de.

Koch verwies dabei auf ein sportrechtliches Gutachten von Professor Martin Nolte, das der Deutsche Fußball-Bund selbst in Auftrag gegeben hatte. Darin sollte der Jurist der Sporthochschule Köln laut Koch klären, ob deutsche Nationalspieler im Rahmen der WM 1966 gegen die damaligen Anti-Doping-Regeln verstoßen haben.

In der Studie zur Doping-Vergangenheit in der Bundesrepublik heißt es, dass drei deutschen Spielern Spuren von Ephedrin nachgewiesen sein sollen. Quelle ist ein Brief des FIFA-Funktionärs Prof. Dr. Mihailo Andrejevic an den damaligen Präsidenten des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV), Max Danz. "Das Thema ist nicht ganz neu", stellte Koch fest. Bereits im Oktober 2011 seien Presseartikel dazu erschienen. "Bis zur Veröffentlichung in den Medien war der Brief dem DFB gänzlich unbekannt", meinte der DFB-Vize. Er verwies darauf, dass der Weltfußball-Verband 1966 "keinen der genannten Spieler wegen Dopings verurteilt oder gesperrt" habe.

Auch dem Vorwurf, der Verband habe den Forschern den Zugang zu seinen Archiven verweigert, widersprach er. "Der DFB hat im Juli 2010 und dann erneut im Oktober dafür grünes Licht gegeben. Das Archiv stand den Forschern offen. Aber natürlich wurde die Öffnung mit geltenden Datenschutzauflagen verknüpft", erklärte Koch. Die Forscher sollten erklären, dass das gesichtete Material nur zu Forschungszwecken verwendet werden dürfe. "Ein Forscher der Uni Münster war damit einverstanden, seine Kollegen aus Berlin nicht."

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