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BISp-Forscher: "Bundesarchiv entscheidet über Unterlagen"

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Sportpolitik  

BISp-Forscher: "Bundesarchiv entscheidet über Unterlagen"

07.08.2013, 17:32 Uhr | dpa

BISp-Forscher: "Bundesarchiv entscheidet über Unterlagen". Karl Quade ist der Ständige Vertreter des BISp-Direktors.

Karl Quade ist der Ständige Vertreter des BISp-Direktors. (Quelle: dpa)

Bonn (dpa) - Das Bundesinstitut für Sportwissenschaft BISp in Bonn ist durch die zögerliche Veröffentlichung der Studie zum Doping in Deutschland seit 1950 in die Kritik geraten.

Neben dem Vorwurf der Vertuschung von Forschungsergebnissen behaupten Berliner Forscher zudem, dass das BISp maßgebliche Doping-Dokumente vernichtet habe. Karl Quade, Ständiger Vertreter des BISp-Direktors, weist am Mittwoch in einem Interview der Nachrichtenagentur dpa die Vorwürfe entschieden zurück.

Frage: Die Forscher der HU Berlin, die an der Doping-Studie mitwirkten, haben den Vorwurf erhoben, maßgebliche Dokumente zu Doping-Praktiken in der Bundesrepublik Deutschland seien vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) geschreddert worden. Stimmt das?

Antwort: Nur zu den beim BISp beantragten und geförderten Forschungsvorhaben werden im BISp Forschungsakten angelegt. Alle diese Forschungsakten wurden und werden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Aufbewahrungsfristen entsprechend dem Bundesarchivgesetz dem Bundesarchiv zur Langzeitarchivierung angeboten. Gemäß Bundesarchivgesetz sind alle Unterlagen des Bundes, die sie zur Erfüllung ihrer öffentlichen Aufgaben einschließlich der Wahrung der Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland oder eines ihrer Länder nicht mehr benötigen, dem Bundesarchiv zur Übernahme anzubieten und, wenn es sich um Unterlagen von bleibendem Wert im Sinne handelt, als Archivgut des Bundes zu übergeben. Das Bundesarchiv entscheidet im Benehmen mit der anbietenden Stelle, ob den Unterlagen bleibender Wert für die Erforschung oder das Verständnis der deutschen Geschichte, die Sicherung berechtigter Belange der Bürger oder die Bereitstellung von Informationen für Gesetzgebung, Verwaltung oder Rechtsprechung zukommt.

Frage: Warum sind die Datenschutz-Probleme, die eine Veröffentlichung des Berichtes verhindert haben sollen, nicht schneller gelöst worden?

Antwort: Die Datenschutzprobleme wurden schnellstmöglich bearbeitet.

Frage: Was sagen Sie zur Behauptung, dass im BISp seit 1970 die Fäden für umfangreiche Tests mit leistungsfördernden Substanzen wie Anabolika, Östrogen oder EPO zusammengelaufen sein sollen?

Antwort: Die Behauptung ist aus Sicht des BISp nicht nachvollziehbar.

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