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Fecht-WM 2013: Carolin Golubytskyi erkämpft sich Silber in Budapest

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Fecht-WM  

Carolin Golubytskyi gewinnt Silber mit dem Florett

08.08.2013, 11:45 Uhr | sid

Fecht-WM 2013: Carolin Golubytskyi erkämpft sich Silber in Budapest. Carolin Golubytskyi (re.) im Viertelfinale gegen die Italienerin Carolina Erba. (Quelle: dpa)

Carolin Golubytskyi (re.) im Viertelfinale gegen die Italienerin Carolina Erba. (Quelle: dpa)

Mit blutiger Nase zur Silbermedaille: Florett-Ass Carolin Golubytskyi hat bei der Fecht-WM in der Syma-Halle von Budapest selbst die härtesten Attacken der wenig zimperlichen Fecht-Konkurrenz weggesteckt und mit Mut, Durchhaltevermögen und Kaltschnäuzigkeit WM-Platz zwei erobert. Es ist der größte Einzelerfolg ihrer Laufbahn.

Gold blieb der 27 Jahre alten Olympia-Zwölften verwehrt: Italiens Weltranglisten-Topfrau Arianna Errigo war beim 8:15 einfach zu stark für Golubytskyi, die nach der Niederlage mit müden Schritten von der Planche ging: Es war ein langer Weg an einem sehr langen Arbeitstag.

Eiskalt im umkämpften Halbfinale

Das 13:12 im Sudden-Death des Halbfinals gegen Italiens Olympiasiegerin Elisa di Francisca war streckenweise mehr ein Faust- denn ein Fechtkampf. Eine brutale Aktion warf der deutsche Sportdirektor Sven Ressel der Italienerin vor: "Wir sind tief erschüttert, wie sie vorgeht."

In der Vorschlussrunde musste Golubytskyi, die schon in London mit di Francisca heftig aneinandergeraten war, wegen eines Schlags auf die Nase minutenlang behandelt werden. Di Francisca sah Rot und erhielt einen Straftreffer zum 9:7 für Golubytskyi. Danach zog die Deutsche auf 12:7 davon, musste aber noch in die Verlängerung - und schlug eiskalt zu.


Super Start gegen Italienerin Erba

Für den Deutschen Fechter-Bund ist es am ersten Entscheidungstag von Budapest die erste Medaille und zudem die erste im Florett-Dameneinzel bei einer WM seit Anja Schache 2005 in Leipzig. Damals gab es gleichfalls Silber.

"Endlich mal" - mit einem knappen Statement hatte sich Golubytskyi schon zu ihrem 15:5 im Viertelfinale gegen die Italienerin Carolina Erba geäußert: Sie wusste um ihre erste WM-Einzelmedaille. "Das ist ein super Start", sagte Ressel bereits zu diesem Zeitpunkt.

Bei den Männern läuft's noch nicht

Im Gegensatz zu Golubytskyi verlor der Olympia-Fünfte Nicolas Limbach schon unter den Top 16 mit 9:15 gegen den Russen Wenjamin Reschetnikow. Limbach hatte seit 2007 in St. Petersburg (Bronze) immer WM-Medaillen geholt: 2009 in Antalya Gold, 2010 und 2011 jeweils Silber. Max Hartung fehlte im Viertelfinale beim 14:15 gegen Reschetnikow ein Treffer zur Medaille.

Säbel-Coach Vilmos Szabo war auf Limbach und Hartung keineswegs sauer, wohl aber auf den Weltranglistenfünften Benedikt Wagner. "Das war kopflos wie bei einer Ente", sagte Szabo über das 13:15 Wagners unter den Top 64 gegen den ebenfalls 23 Jahre alten Weißrussen Alexej Lichatscheuski.

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