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Rene Adler: Der Hamburger SV muss jetzt alles geben

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Der Hamburger SV gleicht einem Pulverfass

08.08.2013, 10:41 Uhr | t-online.de, sid

Rene Adler: Der Hamburger SV muss jetzt alles geben. HSV-Keeper René Adler übt Kritik an seinen Vorderleuten. (Quelle: imago/ActionPictures)

HSV-Keeper René Adler übt Kritik an seinen Vorderleuten. (Quelle: ActionPictures/imago)

Nach der teils schwachen Vorbereitung und den vielen Störfeuern abseits des Platzes brennt beim Hamburger SV schon vor dem Bundesliga-Start gewaltig der Baum. Kurz vor dem Auftakt beim FC Schalke 04 am Sonntag (ab 17.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) hat sich nun Keeper René Adler seine Kollegen vorgeknöpft. "Jeder Spieler muss alles geben", forderte der Nationaltorhüter von seinen Mitspielern.

Insbesondere der letzte Test beim Landesligisten TSV Etelsen (2:0), bei dem Adler sein Comeback für den Bundesliga-Dino gab, lässt an der Elbe alle Alarmglocken schrillen. "Ich erwarte in einem solchen Spiel vollen Einsatz, egal, wer auf dem Platz steht. Das können B-Jugendliche sein", sagte der 28-Jährige bei Sky Sport News HD.

Zweifel an der Qualität der Mannschaft

Der zuletzt lange verletzte Torwart, der nach seiner Startelf-Rückkehr grünes Licht für einen Einsatz gegen die Königsblauen gab, ärgerte sich maßlos über die Vorstellung seiner Vorderleute gegen den Sechstligisten: "Viele Spieler wollen in die Mannschaft, da verstehe ich so etwas nicht. Egal, gegen wen es geht, jeder Spieler muss alles geben."

Der blutleere Auftritt in der Nähe von Bremen nährt die Zweifel an der Qualität der Hamburger Mannschaft, die sich trotz der schwachen Vorbereitung das Ziel Europacup auf die Fahnen geschrieben hat. "Ich bin sehr enttäuscht", sagte HSV-Trainer Thorsten Fink der "Bild"-Zeitung: "Das war viel zu wenig, wenn man sich für die Startelf anbieten will, Sonntag auf Schalke spielen will."

"Im Moment sind wir scheiße"

Adler ist nicht der erste Führungsspieler, der bereits vor dem ersten Ligaspiel Alarm schlägt. Vor ihm hatte schon Kapitän Rafael van der Vaart Dampf abgelassen. "Im Moment sind wir scheiße", äußert sich der 30-Jährige unmissverständlich in der "Hamburger Morgenpost".

"Wir wissen, dass wir es können, aber wir können es nicht in jedem Spiel umsetzen", sagte der Niederländer der "Welt am Sonntag": "Das muss sich ändern, sonst können wir von der Europa League sprechen, werden sie aber nicht erreichen."

Sportchef Kreuzer: "Gucci hier, Gucci da!"

Der Spielmacher sei sich zwar "sicher, dass wir eine gute Saison spielen werden", fügte aber auch an: "Wenn wir solche Auftritte wie in Dresden nicht herausbekommen, sind wir am Ende möglicherweise auch nur 14. Es wäre eine Schande."

Beim Zweitligisten Dynamo Dresden (0:4) hatte sich der HSV in der vergangenen Woche im Test blamiert, was Sportchef Oliver Kreuzer zu einer lautstarken zwölfminütigen Kabinenpredigt veranlasste ("Gucci hier, Gucci da!"). "In der Mannschaft kommt nach kurzfristigen Erfolgen zu schnell eine Selbstzufriedenheit auf. Sie muss noch mehr eine Winnermentalität verinnerlichen", sagte Kreuzer der "Sport Bild".

Pulverfass Hamburger SV

Auch abseits des Feldes rumort es bei den Hamburgern mal wieder. Nach dem Chaos um einen Transfer-Stopp und der Suche nach einem Maulwurf ist das jüngste Störfeuer die Personalie Paul Scharner, den der HSV lieber heute als morgen von der Gehaltsliste streichen möchte. Zuletzt wurde der österreichische Nationalspieler nach eigenen Angaben per SMS von Kreuzer vom Profi-Training ausgeschlossen.

Daraufhin sprach Scharner von "Erpressung" seitens des Vereins und drohte sogar öffentlich mit "Krieg": "Das kann ich nicht akzeptieren", sagte Scharner: "Gespräche aus der Vergangenheit zählen nichts mehr. In Innsbruck wurde mir noch vor wenigen Wochen erzählt, dass ich nicht abgeschoben werde."

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