Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport >

Fechter Spautz verpasst bei WM-Premiere eine Medaille

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Fechten  

Fechter Spautz verpasst bei WM-Premiere eine Medaille

08.08.2013, 14:29 Uhr | dpa

Fechter Spautz verpasst bei WM-Premiere eine Medaille. Falk Spautz fehlte nur ein Treffer zum Einzug ins WM-Halbfinale.

Falk Spautz fehlte nur ein Treffer zum Einzug ins WM-Halbfinale. (Quelle: dpa)

Budapest (dpa) - Falk Spautz wusste nun wirklich nicht, ob er sich restlos freuen oder einfach nur ein wenig sauer sein sollte. Der 2,05-Meter-Mann entschied sich für das Naheliegende. Der leise Frust musste raus: "Schon ärgerlich, ein solcher Treffer."

Als Neuling bei Fecht-Weltmeisterschaften eine Medaille nur um einen Punkt zu verpassen - da darf man schon mal ein bisschen giften.

14:15 unterlag der 23-Jährige vom TSV Bayer 04 Leverkusen bei der Budapester WM dem Russen Pawel Suchow im Viertelfinale. Und durfte trotzdem als Gewinner im deutschen Team gelten. Denn wer in Runde zwei einen Weltranglistenzweiten namens Max Heinzer aus der Schweiz mit 15:13 stehen lässt, hat es drauf.

Das galt prinzipiell auch für Jörg Fiedler. Der Europameister von 2011 und 2013 blieb aber schon unter den Top 16 mit 14:15 gegen den Polen Radoslaw Zawrotniak hängen. Und Fiedler, der 35-Jährige vom FC Leipzig, war richtig giftig. Er warf Sportdirektor Sven Ressel die Maske vor die Füße und bekam sich kaum noch ein.

"Ich bin so ziemlich auf alle sauer", schimpfte der Linkshänder Fiedler. Als Nummer vier der Welt hatte er mit mehr spekuliert: "Ich muss das Ding gewinnen, und das hab' ich nicht." Fiedler blieb nach der Niederlage gegen den Polen Platz neun und dem kessen Spautz später eine Erkenntnis: "Alle Fechter sind im Prinzip schlagbar."

Dabei hatte er einen Punkt verschenkt. Gegen Suchow bekam Spautz einen Treffer, den die Obfrau nicht sah. Der Deutsche spürte ihn, intervenierte zu eigenen Ungunsten und lag 0:1 zurück. "Im Prinzip waren es zwei Treffer", kommentierte Spautz hinterher - aber mit persönlicher Genugtuung. Denn für ihn gilt eines: "Fairness zahlt sich immer aus. Ich werde das doppelt zurückbekommen."

Der Tauberbischofsheimer Norman Ackermann schied unter den besten 32 aus. Der Leipziger Steffen Launer hatte die Qualifikation nicht überstanden und die WM im Einzel bereits am Dienstag als 67. beendet. Titelverteidiger Paolo Pizzo (Italien) erwischte es im ersten K.o.-Durchgang mit 14:15 gegen den Ungarn Geza Imre.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Anzeige

Shopping
Shopping
Jetzt EntertainTV Plus bestellen und 1 Jahr sparen!

EntertainTV Plus 1 Jahr statt 14,95 € für 4,95 €* mtl. sichern. www.telekom.de Shopping

Shopping
Macht den Kaffeemoment zur besten Zeit des Tages

Siemens Kaffeevollautomat der EQ Serie: Erfahren Sie vollendeten Kaffeegenuss. von OTTO

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal