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Judo  

Judoka Tölzer tritt ab - letzter Wettkampf bei WM

08.08.2013, 16:54 Uhr | dpa

Judoka Tölzer tritt ab - letzter Wettkampf bei WM. Andreas Tölzer will seine Karriere am Ende dieser Saison beenden.

Andreas Tölzer will seine Karriere am Ende dieser Saison beenden. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Am Ende musste der 145-Kilo-Mann klein beigeben. "Ich habe gemerkt, dass ich das aktuelle körperliche Niveau nicht mehr lange halten kann, jedenfalls nicht bis zu den Olympischen Spielen 2016", begründete Judoka Andreas Tölzer in Berlin sein Karriereende zum Abschluss der Saison.

In gut drei Wochen will der Olympia-Dritte von London aber noch einmal jubeln und bei den Welttitelkämpfen in Rio de Janeiro seine dritte WM-Medaille nach Silber 2010 und 2011 erkämpfen.

"Die WM wird mein letzter großer Einzelwettkampf", kündigte der Olympia-Dritte überraschend auf der Pressekonferenz an. Danach will er noch mit dem TSV Abensberg den Titel als deutscher Mannschaftsmeister und Mannschaftseuropameister verteidigen - danach ist dann endgültig Schluss für den Schwergewichtler, der 2006 mit dem EM-Sieg seinen ersten großen internationalen Titel gefeiert hatte.

Geplant war die Zukunft eigentlich ganz anders. Im vergangenen Januar hatte sich Tölzer einer überfälligen Schulter-Operation unterzogen und gehofft, "stärker als je zuvor" auf die Matte zurückzukehren. "Ich will mich operieren lassen, um langfristig wieder richtig gesund zu werden", erklärte er damals. Sogar einen Start bei Olympia 2016 hatte sich der Routinier vorstellen können - es wären seine vierten Sommerspiele gewesen.

Vor einem Jahr in London war Tölzer nämlich richtig auf den Geschmack gekommen. 2004 und 2008 war der Schwergewichtler noch viel zu früh bei Olympia gescheitert, vor einem Jahr klappte es dann mit dem ersehnten Edelmetall. "Ich habe jetzt endlich meine Medaille geholt", jubelte der Schwergewichtler damals in London und warf Männer-Bundestrainer Detlef Ultsch erst einmal wie ein kleines Kind in die Luft. "Ich bin wahnsinnig stolz auf diese Bronzemedaille. Ich fühle mich wie ein Sieger!"

Auf dieses Gefühl hofft der zurückhaltende Kraftprotz ("Ich esse gerne") nun auch noch einmal bei seinem WM-Abschied. "Das wünschen wir ihm alle", betonte auch Präsident Peter Frese vom Deutschen Judo-Bund (DJB) mit Blick auf seinen scheidenden Erfolgsgaranten. "Aber es ist kein Muss, sondern ein Bonbon."

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