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Fecht-WM 2013: Britta Heidemann hat Medaille schon sicher

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Fecht-WM  

Fecht-WM: Heidemann überzeugt auf der großen Bühne

09.08.2013, 09:42 Uhr | dpa

Fecht-WM 2013: Britta Heidemann hat Medaille schon sicher. Britta Heidemann freut sich über ihre zehnte WM-Medaille. (Quelle: imago/Chal v.d. Laage)

Britta Heidemann freut sich über ihre zehnte WM-Medaille. (Quelle: Chal v.d. Laage/imago)

Britta Heidemann bleibt auf den Planchen der Fechtwelt einfach top. Degen-Bronze von Budapest war für die Olympia-Zweite die zehnte Weltmeisterschafts-Medaille einer wundervollen und langen Karriere.

Das 9:15 im Halbfinale gegen die Russin Anna Siwkowa tat der großen Freude im deutschen Tross und von Heidemann selbst überhaupt keinen Abbruch: "Das ist extrem beeindruckend", kommentierte Sportdirektor Sven Ressel.

Motivation für die Zukunft geholt

Heidemann wusste, erneut Großes geleistet zu haben. Schon mit dem 15:13 im Viertelfinale gegen Shin A-Lam vertrieb das Degen-Ass den dezent um sich greifenden Frust nach dem tollen ersten Entscheidungstag mit Florett-Silber für Carolin Golubytskyi: Die Bronzemedaille war sicher. Mehr wurde es nicht.

Ressel konnte dennoch mit tiefer Zufriedenheit feststellen: Das Soll seiner 25 Fechter beim Weltchampionat in Ungarns Hauptstadt war vorzeitig erfüllt. "Unser Ziel waren zwei Medaillen. Das ist sehr früh erreicht worden." Über die 30 Jahre alte Vorzeige-Fechterin Heidemann sagte Ressel: "Das ist ein Riesending für sie. Sie hat sich wieder eine Motivation für die Zukunft geholt."

Und wie! Mit 15:5 gegen die Kanadierin Joanne Guy drang sie in das Viertelfinale ein und traf dort 374 Tage nach dem dramatischen olympischen Halbfinale von London erneut auf Südkoreas Shin A-Lam. Vor Jahresfrist hatte Peking-Gewinnerin Heidemann, Weltmeisterin von 2007, nach langer Wartezeit umstritten mit 6:5 im Sudden Death gewonnen - diesmal war es beim 15:13 trotz des knappen Resultats eine klare Sache.

Neuling Spautz ärgert sich über verpasste Medaille

Und das machte happy. Denn zwischendurch haderten die anderen Athleten über ihre Resultate von Budapest. WM-Neuling Falk Spautz fehlte ein Treffer zur Medaille. Europameister Jörg Fiedler grollte über alle und jeden nach dem Aus im Achtelfinale.

Spautz wusste nicht, ob er sich über Rang acht freuen oder leicht giftig auf sich selbst sein sollte. Der 2,05-Meter-Mann entschied sich: Der leise Frust musste raus. "Schon ärgerlich, ein solcher Treffer." 14:15 unterlag der 23-Jährige vom TSV Bayer 04 Leverkusen dem Russen Pawel Suchow im Viertelfinale. Trotzdem durfte er als Gewinner im deutschen Team gelten. Denn wer in Runde zwei einen Weltranglistenzweiten namens Max Heinzer aus der Schweiz mit 15:13 stehen lässt, hat es drauf.

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