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Volleyball  

Holtwick/Semmler wollen Beach-Medaille in Berlin

10.08.2013, 20:39 Uhr | dpa

Holtwick/Semmler wollen Beach-Medaille in Berlin. Katrin Holtwick (l) und Ilka Semmler haben es ins Halbfinale von Berlin geschafft.

Katrin Holtwick (l) und Ilka Semmler haben es ins Halbfinale von Berlin geschafft. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Der Zuschauer-Weltrekord im Beachvolleyball ist nicht geknackt. Aber die Berlinerinnen Katrin Holtwick und Ilka Semmler können beim Grand Slam in ihrer Heimatstadt noch für den sportlichen Höhepunkt sorgen.

Die an Nummer eins gesetzten deutschen Meisterinnen stehen als Lokalmatadoren am Sonntag im Halbfinale. Die EM-Vierten schlugen zunächst die jungen Berlinerinnen Victoria Bieneck und Julia Großner sowie im Viertelfinale die Russinnen Jewgenia Ukolowa und Jekaterina Chomjakowa jeweils 2:0.

"Auch wenn man nach vielen Turnieren und Reisen schon etwas müde ist, holt man mit Hilfe der Zuschauer noch Kräfte von irgendwo her. Nach Rang vier im Vorjahr und auf vorherigen Turnieren der Saison möchten wir am Sonntag den Sprung aufs Treppchen angehen", erklärte Katrin Holtwick. Rund 5000 Beachvolleyball-Fans pilgerten in die Berliner Waldbühne.

Ein kräftiger Regenschauer während des 6:1-Überraschungssiegs von Hertha gegen Eintracht Frankfurt im nahen Olympiastadion hat offensichtlich viele Fußball-Zuschauer davon abgehalten, später noch in die Waldbühne zu wechseln. Um den bei den Olympischen Spielen im Vorjahr in London aufgestellten Weltrekord zu knacken, hätten mehr als 15 000 Besucher kommen müssen.

Im Überraschungs-Finale der Männer haben sich die Brasilianer Evandro und Vitor Felipe mit 2:1 (21:23, 21:13, 15:10) gegen das russische Duo Konstantin Semjenow und Wjatscheslaw Krassilnikow durchgesetzt. Die Sieger kassieren 25 000 Euro.

Die EM-Dritten Laura Ludwig und Kira Walkenhorst (Hamburg) verpassten den Halbfinale-Einzug durch ein 0:2 gegen die Tschechinnen Kristyna Kolocova und Marketa Slukovanach. Zuvor hatte das deutsche Duo die favorisierten Maria Clara und Carol Salgado aus Brasilien bezwungen. "Das waren einfach zu viele Eigenfehler", kommentierte die 1,84 Meter große Blockspielerin Walkenhorst das Aus. "Da waren gute Momente und gute Aktionen, aber auch immer wieder ärgerliche Fehler. Als Mannschaft sind wir halt noch in der Lern- und Entwicklungsphase." Ludwig/Walkenhorst gingen als Fünfte aus dem Wettbewerb.

Unter den letzten Acht waren überraschend sechs europäische Teams und die Beachvolleyball-Großmächte Brasilien und USA mit nur je einem Duo vertreten. Die an Nummer 16 gesetzten US-Girls Jennifer Fopma und Brooke Sweat sind im Semifinale in der Waldbühne die Gegner der Vorjahresvierten Holtwick/Semmler.

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