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Rekord-Jagd der Schwimmer geht weiter

10.08.2013, 17:59 Uhr | dpa

Rekord-Jagd der Schwimmer geht weiter. Mireia Belmonte schwamm in Berlin die 800 Meter Freistil unter acht Minuten.

Mireia Belmonte schwamm in Berlin die 800 Meter Freistil unter acht Minuten. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Die internationale Konkurrenz schwamm einen Welt- und zwei Europarekorde, ein deutsches Trio konnte sich über nationale Bestmarken freuen. Beim Kurzbahn-Weltcup in Berlin unterstrich die Halle an der Landsberger Allee ihren Ruf als Rekord-Becken.

Sechs Tage nach Ende der WM nahmen viele Schwimmer ihre WM-Form von der Langbahn mit auf die 25-Meter-Bahn. Der WM-Zweite Marco Koch und Hendrik Feldwehr nutzten das ebenso wie Sarah Köhler, die einen deutschen Uralt-Rekord knackte. In der Mixed-Staffel über 4 x 50 Meter Lagen schlug das deutsche Quartett zwar als Erster an, wurde aber wegen eines Wechselfehlers disqualifiziert.

Die Spanierin Mireia Belmonte blieb bei ihrem Weltrekord über die 800 Meter Freistil als erste Frau unter acht Minuten. In 7:59,34 verbesserte Belmonte die bisherige Bestmarke der Französin Camille Muffat aus dem Vorjahr um 1,72 Sekunden. "Ich bin total fertig", sagte die Spanierin und hastete zu ihrem nächsten Start.

Die Rekordhatz ging munter weiter: Der Italiener Fabio Scozzoli blieb in 25,72 Sekunden über 50 Meter Brust unter seinem erst drei Tage alten Europarekord von 25,89. Daryna Zewina (Ukraine) unterbot über 200 Meter Rücken in 2:00,81 Minuten den Europarekord um zwei Hundertstelsekunden. Nur um fünf Hundertstel verpasste Katinka Hosszu (Ungarn) ihren ebenfalls in Eindhoven aufgestellten Weltrekord: Nach 2:03,25 Minuten schlug sie über 200 Meter Lagen an. "So ein Pech, aber nach so vielen Rennen bin ich schon ein wenig müde", sagte sie. Bei der ersten von acht Weltcup-Stationen hatte Hosszu gleich vier Weltrekorde erzielt.

Deutsche Schwimmer waren von Europa- oder gar Weltrekorden ein gutes Stück entfernt. Immerhin knackten sie drei nationale Bestmarken. "Einerseits erfreulich, andererseits frage ich mich: Warum nicht diese Leistung bei der WM?", kommentierte Chefbundestrainer Henning Lambertz.

Der WM-Zweite Koch verbesserte seinen erst drei Tage alten Rekord über 200 Meter Brust um weitere drei Zehntelsekunden auf 2:02,50 Minuten. "So langsam bin ich doch etwas müde", sagt der Darmstädter. Er musste sich nur Weltmeister Daniel Gyurta (Ungarn/2:01,37) geschlagen geben. Über 50 Meter Brust steigerte der Essener Feldwehr seine ebenfalls erst drei Tage alte Bestmarke um 0,18 Sekunden auf 26,37. "Es ist super, dass ich mich gegenüber Eindhoven nochmal steigern konnte", sagte der 27-Jährige. Sarah Köhler aus Frankfurt/Main unterbot als Fünftplatzierte über 800 Meter Freistil einen 25 Jahre alten deutschen Uralt-Rekord. In 8:14,10 Minuten blieb sie unter den 8:15,34 von Astrid Strauss aus dem Jahr 1987. Köhler war in Barcelona im WM-Vorlauf ausgeschieden.

Steffen Deibler sorgte für zwei weitere deutsche Podestplätze. Über seine Weltrekordstrecke 50 Meter Schmetterling musste sich der Hamburger in 22,14 Sekunden nur dem Südafrikaner Roland Schoeman (22,05) geschlagen geben. Über 100 Meter Freistil lag er in 46,20 Sekunden hinter dem Russen Wladimir Morozow (45,74) und Langbahn-Weltmeister James Magnussen (Australien/46,04). "Es macht einfach Spaß, Wettkämpfe zu schwimmen, auch wenn ich seit der WM noch keine 24 Stunden zu Hause war", sagte der WM-Vierte über 100 Meter Schmetterling.

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