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Frodeno bei Debüt über Ironman-Halbdistanz EM-Zweiter

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Triathlon  

Frodeno bei Debüt über Ironman-Halbdistanz EM-Zweiter

11.08.2013, 14:51 Uhr | dpa

Frodeno bei Debüt über Ironman-Halbdistanz EM-Zweiter. Jan Frodeno feierte eine gelungene Premiere über die Ironman-Halbdistanz.

Jan Frodeno feierte eine gelungene Premiere über die Ironman-Halbdistanz. (Quelle: dpa)

Wiesbaden (dpa) - Jan Frodeno hat den Wechsel von der Kurz- auf die Halbdistanz beeindruckend gemeistert: Bei der 70.3-EM in Wiesbaden untermauerte der Triathlon-Olympiasieger mit dem zweiten Platz in einem extrem schnellen Rennen seine Ambitionen für die Weltmeisterschaft.

Gezeichnet, aber glücklich stand Frodeno nach seiner Premiere über die Ironman-Halbdistanz im Zielbereich. Drei Wochen nach seinem Abschied von der Kurzstrecke kam der Triathlon-Olympiasieger von 2008 bei der Europameisterschaft in Wiesbaden nach 1,9 Kilometern Schwimmen, 90 Kilometern Radfahren und 21,1 Kilometern Laufen mit 40 Sekunden Rückstand als Zweiter hinter dem Briten Ritchie Nicholls ins Ziel. "Ich habe alles gegeben, was in mir steckt. Es war eine Grenzerfahrung, bei der ich immer kurz vor dem Krampf war, daher bin ich unheimlich froh über diese Platzierung", erklärte Frodeno.

Seine Leistung war umso beeindruckender, da Nicholls in 3:56:55 Stunden eine Rekordzeit aufstellte und dabei die bisherige Bestmarke des verletzt fehlenden Vorjahressiegers Michael Raelert um sieben Minuten verbesserte. Dritter wurde der Italiener Alessandro Degasperi. Weltmeister Sebastian Kienle aus Bruchsal landete trotz einer fulminanten Leistung auf dem Rad nur auf Platz sechs.

Nach dem Startschuss um 7.30 Uhr war Frodeno als Erster aus dem 23 Grad warmen Wasser des Langener Waldsees gestiegen und hielt sich auf dem schweren und steigungsreichen Radkurs durch den Taunus mühelos in einer zwölfköpfigen Spitzengruppe. Beim Wechsel auf die Laufstrecke verlor der Saarbrücker zwar anderthalb Minuten auf den führenden Kienle, arbeitete sich jedoch schnell zurück nach vorne. Nach fünf Kilometern lag er bereits an Position zwei hinter Nicholls, während Kienle gegen Ende des Halbmarathons immer weiter zurückfiel.

"Es gibt nicht viele 70.3-Rennen, wo so viele Topathleten am Start sind. Auch die Strecke ist hammerhart. Ein Podium hier ist mehr wert als ein Sieg anderswo", sagte Frodeno. Er hofft nun, mit einer Wildcard bei der WM in Las Vegas im September starten zu können.

Bei den Frauen setzte sich in Abwesenheit von Titelverteidigerin Anja Beranek die Schweizerin Daniela Ryf durch. In 4:31:34 Stunden stellte auch sie einen Streckenrekord auf. Zweite wurde die lange führende Australierin Annabel Luxford vor der Britin Catriona Morrison. Die hochgehandelten deutschen Frauen enttäuschten: Die Neubrandenburgerin Anja Dittmer kam bei ihrem Debüt als Beste mit einem deutlichen Rückstand von 15:42 Minuten auf Platz acht.

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