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Bundesliga-Ergebnisse zum Staunen: 37 Tore am ersten Spieltag

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Bundesliga  

37-Tore-Wahnsinn zum Bundesliga-Auftakt

12.08.2013, 10:51 Uhr | JS, t-online.de

Bundesliga-Ergebnisse zum Staunen: 37 Tore am ersten Spieltag. Die Torjäger hatten am ersten Spieltag allen Grund zum Jubeln. (Quelle: Reuters/dpa)

Die Torjäger hatten am ersten Spieltag allen Grund zum Jubeln. (Quelle: dpa/Reuters)

Die Bundesliga ist endlich wieder da - und wie: Zum Start der Saison 2013/2014 fielen in den neun Spielen 37 Tore, ein Schnitt von mehr als vier Treffern pro Partie. Damit hat die deutsche Eliteklasse ihren Status als wohl attraktivste Top-Liga Europas nachhaltig unter Beweis gestellt. Letztmals waren es in der Spielzeit 1993/1994 zum Auftakt mehr Treffer - damals wurden am ersten Spieltag sogar 39 Tore geschossen. Der Rekord liegt bei 42 Treffern in der Saison 1986/87. Das tolle Wochenende rundeten die beiden Sonntagsspiele ab, in denen elf Tore fielen, es aber nur einen Sieger gab.

Das 3:3 zwischen Schalke und dem HSV sorgte dabei zumindest bei den Königsblauen nicht für Freude. "Wir bekommen drei Gegentore zuhause und das ist viel zu viel", analysierte Schalkes Coach Jens Keller. Doppel-Torschütze Klaas-Jan Huntelaar stieß ins gleiche Horn: "Zuhause wollen wir gewinnen. Damit sind wir nicht zufrieden." Bei den Gästen fiel das Fazit dagegen positiver aus. "Wir haben sehr gut gespielt", bilanzierte HSV-Kapitän Rafael van der Vaart.

Tag der offenen Tür in Mainz

Mit offenem Visier kämpften im anderen Sonntagsspiel auch Mainz und der VfB Stuttgart. Letztendlich behielten die Rheinhessen mit 3:2 die Oberhand, in der Partie hätten aber ohne weiteres noch mehr Tore fallen können. "Die drei Punkte haben wir uns verdient, aber es war ein dickes Brett. Wir haben uns viele Torchancen herausgespielt, auch welche zugelassen", sagte der Mainzer Trainer Thomas Tuchel. VfB-Manager Fredi Bobic haderte indes mit dem Ergebnis: "Wir haben auch klare Chancen gehabt. Es kann auch 4:4 enden. So ist es ein bisschen unglücklich."

Hertha auf den Spuren von Offenbach

Dass in der Bundesliga im Gegensatz zu anderen Ligen Überraschungen jederzeit möglich sind, belegt der erste Tabellenführer: Hertha BSC hat sich durch einen 6:1-Heimerfolg gegen Eintracht Frankfurt den Platz an der Sonne zumindest für eine Woche gesichert. Nach dem höchsten Startsieg eines Aufsteigers in der Liga-Historie übernahm der Hauptstadtklub noch vor den Top-Teams aus Dortmund, Leverkusen und München die Spitze. "Für unsere Fans ist es natürlich ein Traum", sagte Hertha-Coach Jos Luhukay. Einen deutlicheren Startsieg als die Berliner hatte bisher nur Kickers Offenbach beim 6:0 über den FC Bayern im August 1974 gefeiert.

Wahnsinnsstart von Aubameyang

Ähnlich wie den Berlinern gelang auch den Dortmundern ein Einstand nach Maß. Dazu trug vor allem Pierre-Emerick Aubameyang bei. Mit drei Toren schoss der 13 Millionen Euro teure Zugang aus St. Etienne den BVB fast im Alleingang zum 4:0 in Augsburg. Der famose Einstand versetzte den Angreifer in Hochstimmung: "Das ist ein unbeschreibliches Gefühl." Der Dortmunder Coach Jürgen Klopp kommentierte den Wahnsinnsstart seines Angreifers gewohnt süffisant: "Es ist natürlich besser für ihn, dass er so beginnt als mit fünf Fahrkarten."

Nur das bessere Torverhältnis trennt den BVB von seinen vermeintlichen Hauptkonkurrenten aus München und Leverkusen. Einen Tag nach dem 3:1 der Bayern im Saison-Eröffnungsspiel über Mönchengladbach legte das Bayer-Team im Duell mit Freiburg nach. Dabei harmonierten vor allem die Flügelspieler Heung-Min Son und Sidney Sam prächtig. Der ehemalige Hamburger Son steuerte wie Sam einen Treffer zum 3:1 bei. "Es war ein sehr guter Einstand für die Mannschaft und auch für mich", sagte der Südkoreaner.

Schiri-Fehler in Hoffenheim

Doch nicht nur die erzielten Tore sorgten am Auftakt-Wochenende für Diskussionsstoff, sondern auch ein nicht gegebener Treffer. FIFA-Referee Thorsten Kinhöfer übersah beim 2:2 zwischen Hoffenheim und Nürnberg ein klares Tor von Kevin Volland. Der 1899-Angreifer hatte den Ball über FCN-Torwart Raphael Schäfer gelupft, er prallte von der Latte ab und sprang klar hinter der Nürnberger Torlinie auf. Doch der Schiedsrichter ließ weiterspielen - ein fataler Fehler. "Wo Menschen urteilen, passieren Fehler. Wir müssen Entscheidungen treffen - und die war diesmal leider falsch", sagte Kinhöfer anschließend. So gesehen waren es eigentlich 38 Tore am ersten Spieltag, von denen eines leider nicht zählte.

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