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Alles nicht so schlimm: Fechter sehen guten Trend

13.08.2013, 12:51 Uhr | dpa

Alles nicht so schlimm: Fechter sehen guten Trend. Carolin Golubytskyi holte WM-Silber mit dem Florett.

Carolin Golubytskyi holte WM-Silber mit dem Florett. (Quelle: dpa)

Budapest (dpa) - Die deutschen Fechter sind mitten im Um- und Aufbruch. Nicht überall, nicht mit jeder Waffe. Doch Teilergebnisse der WM von Budapest machen dem Verband Mut.

Hätten der Dormagener Max Hartung mit dem Säbel, der Tauberbischofsheimer Sebastian Bachmann mit dem Florett und der Leverkusener Falk Spautz mit dem Degen einen Treffer mehr erzielt, hätte es drei Medaillen mehr gegeben.

Insgesamt sei man "trotzdem zufrieden", bilanzierte Sportdirektor Sven Ressel nach Silber für Florettfechterin Carolin Golubytskyi und Bronze für die Olympia-Zweite Britta Heidemann mit dem Degen. Das ist nicht berauschend, erfüllt aber die eigenen Erwartungen und die Zielvorgaben mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB).

Es gab Abstürze wie den der Degenherren auf Rang 18 - ein Debakel, das Konsequenzen nach sich ziehen soll. Ressel kündigte personelle Veränderungen im Team an. Im Damendegen, das wurde offensichtlich, geht nichts ohne Britta Heidemann, die 2013 in Abstimmung mit dem Verband keine Teamwettbewerbe bestreiten wollte. 2014, wenn der Anlauf auf Rio beginnt, will sie wieder attackieren.

Auch die Säbel-Jungs wollen das tun. Sie hatten zusammen mit den Florettherren das meiste Pech auf ihrer Seite: Mit dem Säbel fehlten gegen den späteren Weltmeister Russland zwei Treffer zum Halbfinale und zur möglichen Medaille. Mit dem Florett war es gar nur einer.

"Sie sind noch sehr jung. Wir müssen einfach weitermachen", sagte Herrensäbel-Trainer Vilmos Szabo über die Truppe aus Dormagen um den ehemaligen Weltmeister Nicolas Limbach. Und der versprach, wie auch Florett-Star Peter Joppich, dabei zu bleiben - zumindest vorläufig.

Limbach vermisst eine Mannschaftsmedaille bei einem Top-Event wie WM oder Olympia: "Die Sache fehlt mir - und sie ist mir sehr wichtig." Das darf der DFeB getrost als Signal verstehen, dass der Teamleader weitermacht. Joppich hat es schon versprochen. Er soll die Florettherren als interne Nummer 1 zu den Spielen in Brasilien führen.

Die Jungen drängen langsam nach; die Älteren sind noch dabei. Und sie sind wichtig, wie das Beispiel Heidemann zeigt. Ohne die Olympia-Zweite lief es im Degenteam nicht gut. Platz elf ist nicht der Anspruch eines Teams, das jahrelang Medaillen in Serie gewann. Am dringlichsten ist, quasi im Erbe eines Alexander Pusch, eines Elmar Borrmann oder eines Arnd Schmitt, der Neuaufbau eines Männer-Degenteams.

Im traditionell guten Herrenflorett-Bereich sind die Sorgen geringer. Peking-Olympiasieger Benjamin Kleibrink trat zwar nach Mannschafts-Bronze in London zurück. Doch die Lücke scheint rasch geschlossen werden zu können. Ein Bachmann kann schnell Weltspitze sein, ein Nachwuchsmann wie der Bonner Marius Braun kann schon jetzt überzeugen. "Wir sind auf dem Weg. Der Umbruch ist da", hielt Fechter-Präsident Gordon Rapp fest.

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