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Formel 1  

Sauber ist doch nicht gerettet

13.08.2013, 21:51 Uhr | dpa

. Rückschlag für das Sauber F1 Team: Ein russischer Investor zieht sich zurück. (Quelle: imago/HochZwei)

Rückschlag für das Sauber F1 Team: Ein russischer Investor zieht sich zurück. (Quelle: HochZwei/imago)

Nach dem Rückzug eines Investors befindet sich der Schweizer Formel-1-Rennstall Sauber weiterhin in akuter Finanznot. Nachdem das Team des deutschen Piloten Nico Hülkenberg Mitte Juli noch eine Partnerschaft mit russischen Unternehmen verkündet hatte, ist der Deal nun offensichtlich geplatzt.

Das National Institut of Aviation Technologies (Niat) habe nicht genug Geld, um das Team zu finanzieren, sagte dessen Geschäftsführer Wladimir Sirotkin.

Sauber-Dementi: "Falschmeldungen und Gerüchte"

Sauber dementierte am Abend allerdings die Meldung, nach denen die Zusammenarbeit mit einem russischen Partner gescheitert sei. "Aufgrund von Falschmeldungen und Gerüchten in einigen Medien sehen wir uns zu folgender Stellungnahme gezwungen: Die von uns angekündigte Zusammenarbeit mit den russischen Partnern ist auf guten Wegen", schrieb das Team in einer Pressemitteilung.

Die Tageszeitung "Die Welt" hatte zuletzt berichtet, dass der Verwaltungsrat der Niat mit großer Mehrheit den Antrag abgelehnt habe, Aktien des Teams im unteren dreistelligen Millionenbereich zu übernehmen und damit eine Minderheitsbeteiligung zu erwerben.

Sohn des Geschäftsführers sollte Cockpit erhalten

Laut der damaligen Pressemitteilung von Sauber beinhaltete der Deal auch, dass Sirotkins 17 Jahre alter Sohn Sergej im kommenden Jahr einen Platz im Sauber-Team bekommt. Diesen wäre man indes bereit, finanziell zu unterstützen, hieß es von seinem Vater.

Seit 20 Jahren in der Formel 1

Spekulationen zufolge plagen den Rennstall bis zu 100 Millionen Euro Schulden. Zulieferer würden seit Monaten auf die Begleichung ihrer Rechnungen warten, und auch Hülkenberg habe zuletzt kein Gehalt bekommen. Deshalb hatte der F1-Pilot bereits vorsorglich seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag gekündigt.

Teamgründer Peter Sauber kämpfte im Hintergrund mit Hochdruck gegen das Aus seines Teams und ist optimistisch: "Wir fahren nicht nur diese Saison zu Ende, sondern wir werden noch viele Jahre in der Formel 1 sein." Das Team fährt seit 1993 ununterbrochen in der Königsklasse des Motorsports.


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