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Trotz WM-Tickets: Hockey-Asse wollen Test bestehen

16.08.2013, 12:19 Uhr | dpa

Trotz WM-Tickets: Hockey-Asse wollen Test bestehen. Das Team von Trainer Markus Weise ist bereits für die WM qualifiziert.

Das Team von Trainer Markus Weise ist bereits für die WM qualifiziert. (Quelle: dpa)

Antwerpen (dpa) - Erfolgscoach Markus Weise erhebt das Unternehmen Titelverteidigung bei der Hockey-Europameisterschaft in Belgien zur Charakterfrage.

Durch Top-Ränge bei der neu eingeführten World League haben seine Herren ebenso wie die deutschen Damen ihre Tickets zur WM 2014 bereits in der Tasche - und damit die wichtigsten Jahresziele erfüllt. Deshalb warnt Weise vor der am Samstag in Boom bei Antwerpen beginnenden EM vor Nachlässigkeiten. "Es wäre kein guter Ansatz, wenn wir sagen: Wir müssen die EM nicht gewinnen, weil wir schon sicher bei der WM sind. Dann geht es höchstwahrscheinlich in die Hose", mahnte der Macher des Olympiasiegers 2012 und EM-Champions 2011.

Die Nationalspielerinnen und -Spieler finden es beruhigend, dass nach der im Frühsommer bei der World-League-Premiere erreichten WM-Direktqualifikation für Den Haag 2014 nicht mehr gezittert werden muss. Denn andernfalls wäre in Boom der Gewinn des EM-Titels nötig gewesen. Doch auch so geben sich die Beteiligten überaus motiviert.

"Die EM ist immer noch der drittwichtigste internationale Titel. Wer sich da nicht motivieren kann, sollte das deutsche Trikot nicht tragen", betonte der Mittelfeldspieler Oliver Korn vom Uhlenhorster HC im "Hamburger Abendblatt" (Freitag). Der Titelverteidiger hat es gleich zum EM-Start mit den aufstrebenden Belgiern (Samstag, 20.00 Uhr) zu tun, die Weise zu den Favoriten zählt. Zumal diese seiner im ersten Duell 5:2 siegreichen Elf bei der Generalprobe vor zwei Wochen eine abschließende 0:5-Packung verabreichten. Weitere Vorrundengegner sind die starken Spanier und Außenseiter Tschechien. Weise mahnt: "Bei insgesamt nur fünf Spielen kann man sich keine Patzer erlauben."

Das gilt auch für die DHB-Damen, die unter ihrem neuen Trainer Jamilon Mülders trotz eines Neuaufbaus schon beachtliche Erfolge feierten. Der Behrmann-Nachfolger hat um Routiniers wie Spielführerin Julia Müller und die nach dem enttäuschenden Olympia-Platz sieben in London reaktivierte 2004-Goldmedaillengewinnerin Tina Bachmann viele Talente eingebaut. Diese neue Mischung soll sich nun bei großen Turnieren bewähren und aus Rückschlägen die nötigen Lehren ziehen.

"Die EM ist auch daher eine ganz wichtige Zwischenetappe Richtung WM", meinte Mülders, dessen Team zunächst auf Schottland, England und Spanien trifft. Der Weg zum Titel führt aber wieder über Top-Favorit Niederlande: 2007 in Manchester gelang der Triumph, in Amstelveen (2009) und Mönchengladbach (2011) setzte es Niederlagen gegen Oranje. "Ich habe bisher drei EM-Turniere gespielt, stand immer im Finale. Da kann ich jetzt nicht sagen, das Halbfinale reicht mir. Wir haben die Qualität, den Titel zu gewinnen", glaubt Spielführerin Müller.

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